Landesliga Nordost
Dritte Niederlage in Folge für SV Mitterteich

So sehr sich Marc Müller (links) und der SV Mitterteich auch mühten. Gegen den ATSV Erlangen um Sebastian Marx fanden sie kein probates Mittel. Bild: Schrems
Sport
Mitterteich
09.04.2017
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Keine Chancen - keine Tore. Keine Tore - keine Punkte. Nach der neuerlichen 0:1-Heimpleite gegen den ATSV Erlangen wird es für den SV Mitterteich in der Landesliga Nordost langsam brenzlig.

Nach der dritten Niederlage in Folge spitzt sich die Lage für den SV Mitterteich (13./25) dramatisch zu. In einer über weite Strecken wenig unterhaltsamen Landesliga-Begegnung unterlagen die Stiftländer am Samstagnachmittag dem ATSV Erlangen (5./48) mit 0:1. Der Sieg für die Mittelfranken geht durchaus in Ordnung, da sie das spielerisch bessere und cleverere Team stellten. Der Siegtreffer fiel in der 45. Minute, zu einem für die Gastgeber äußerst unglücklichen Zeitpunkt.

Starke Liga


Erneut stieß die Heimelf an ihre Grenzen. Über die gesamten 90 Minuten gab sie zwar kämpferisch ihr Bestes, aber das war an diesem Nachmittag einfach zu wenig. Gästetorwart Michael Kraut verbrachte einen geruhsamen Tag. Nicht einmal wurde er ernsthaft geprüft. Wie schon in den letzten Spielen kritisierte SV-Trainer Andreas Lang die Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Kasten. "Mit unseren bescheidenen Mitteln war einfach nicht mehr drin. In entscheidenden Situationen agierte mein Team einfach nicht clever genug. 30 gute Anfangsminuten reichen in dieser starken Liga nicht aus." Trotzdem gibt der leidgeprüfte Coach nicht auf: "Auf ein Neues am kommenden Wochenende beim TSV Buch."

Zufrieden quittierte Kollege Shqipran Skeraj den Sieg seiner Truppe. "Er war wie erwartet hart umkämpft. Schwer zu schaffen machte uns der holprige Rasen. Deshalb kamen unsere spielerischen Fähigkeiten nicht zum Tragen. Entscheidend war der Vorteil beim Ballbesitz. Über die gesamte Spielzeit ließ meine Mannschaft nichts anbrennen, deshalb geht der Sieg für mich in Ordnung."

Gut 30 Minuten gelang es den Hausherren, die Partie offen zu gestalten. Der SV besaß auch zwei Mini-Chancen durch Jakub Ryba und Daniel Cavelius, die allerdings ATSV-Torwart Michael Kraut vor keine großen Probleme stellten. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab.

Verbissen geführte Zweikämpfe ließen keinen geordneten Spielaufbau zu. Torraumszenen blieben logischerweise Mangelware. Als sich die Beteiligten auf eine Nullnummer zur Pause einrichteten, schlug der Aufsteiger eiskalt zu. Zunächst zielte Ferdinand List knapp am langen Pfosten vorbei.

Geschickt und clever


Aber schon beim nächsten Angriff klingelte es im Mitterteicher Kasten. Völlig frei ließ Zoran Maksimovic SV-Keeper Fabian Scharnagl mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position keine Abwehrmöglichkeit. Nach dem Wechsel änderte sich am Spielverlauf recht wenig. Mitterteich war bemüht, und die Gäste investierten nur das Nötigste, um die Führung zu verwalten. Aber das mit viel Geschick und Cleverness.

Immer wieder rannte sich die Heimelf in der gut gestaffelten gegnerischen Abwehr fest. Den Ausgleich hatte Martin Bächer nach gut einer Stunde auf dem Kopf, aber er sprang völlig allein gelassen am Ball vorbei. Das war es auch schon mit den Chancen zum Ausgleich. Der Rest war für den Aufsteiger reine Formsache.
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