Landesliga Nordost
Mitterteich überrascht wieder auswärts

Stefan Meisel (rechts/hier eine Szene aus einem früheren Spiel) kann es auch vom Elfmeterpunkt. Er machte per Strafstoß das Siegtor in Neudrossenfeld. Bild: Gebert
Sport
Mitterteich
26.09.2016
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Der SV Mitterteich geht gern auf Reisen. Weil in der Fremde gibt es immer etwas zu holen. Also sackte die Mannschaft auch in Neudrossenfeld die drei Punkte ein.

Neudrossenfeld. Die fränkischen Plätze scheinen dem SV Mitterteich (11./14) besser zu liegen als der eigene. Nach Baiersdorf (2:2), Erlangen (2:1) siegten die Stiftländer beim TSV Neudrossenfeld (9./18) mit 1:0 (0:0) und sind somit seit drei Spielen auf des Gegners Platz ungeschlagen.

SV-Vorsitzender Roland Eckert war zwar erleichtert, aber es fiel ihm schwer die ereignisreiche Partie zu beurteilen. "Der Sieg ist unterm Strich nicht unverdient, kam aber schon etwas glücklich zustande." 70 Prozent hatten die Hausherren Ballbesitz und deutliche Vorteile, aber sie versäumten es, im letzten Drittel den entscheidenden Pass zu spielen. Was dennoch auf das Tor kam, entschärfte SV-Keeper Fabian Scharnagl mit glänzenden Paraden. Glück hatte er, als ein Heber auf der Oberkante der Latte landete. Die Gäste setzten durchaus Nadelstiche in Form von Daniel Hösl, der zwei Mal gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auftauchte.

In die Karten gespielt hat den Stiftländern der berechtigte Foulelfmeter kurz nach der Pause. Christoph Pirner wurde von seinem Gegenspieler von den Beinen geholt, Stefan Meisel ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte souverän. Nach der Gästeführung überschlugen sich die Ereignisse, bei denen Schiedsrichter Christian Tauscher nicht gerade eine glückliche Figur abgab. Zunächst schickte er Daniel Cavelius nach einem unnötigen Foul an der Mittellinie vorzeitig zum Duschen. Nur zwei Minuten später folgte ihm Steffen Taubenreuther wegen einer Notbremse gegen Matthias Männl. "Für beide Fouls hätte es keine Rote Karte geben müssen. Die Entscheidungen waren überzogen", sagte Eckert.

Die letzten 30 Minuten drängten die Hausherren vehement auf den Ausgleich. Aber die Gäste verstanden es immer wieder, den Gegner vom Tor wegzuhalten. Gefährlich wurde es nur nach Standards. Aber da war SV-Torwart Fabian Scharnagl zur Stelle und hielt den Sieg fest. Kurz vor Ende der Begegnung brachten die Gäste das Kunststück fertig, binnen fünf Minuten drei Mal den Pfosten zu treffen. Nun ist die Mannschaft von SV-Trainer Andreas Lang in der Bringschuld, endlich auch einmal auf eigenem Platz ihre vorhandenen Möglichkeiten zu zeigen.
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