Landesliga Nordost
SV Mitterteich mit zwei Gesichtern

Dicke Luft im Mitterteicher Strafraum: Die heimischen Andreas Ott, Fabian Scharnagl, Christian Zettl und Michael Drechsler (von links) stemmen sich gegen Dergahspors Michel Moungue. Trotzdem gelangen dem Nürnberger Stürmer zwei Treffer. In Bayreuth müssen die Stiftländer dringend wieder ihr erfolgreiches Auswärts-Gesicht zeigen. Bild: hho
Sport
Mitterteich
07.10.2016
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Die zwei Gesichter des SV Mitterteich: Auf eigenem Gelände präsentieren sich die Stiftländer wie ein Absteiger. Zum Glück geht die Lang-Truppe jetzt wieder auf Reisen.

Nach der fünften Heimniederlage ist der SV Mitterteich (14./14) auf einem Relegationsplatz in der Landesliga Nordost angekommen. "Wir befinden uns mitten im Abstiegskampf", erkannte ein völlig frustrierter SV-Trainer Andreas Lang nach der glatten 0:3-Einbuße gegen Dergahspor Nürnberg. Aufgeben kommt für ihn jedoch nicht in Frage. Aber die Mannschaft müsse sich in den nächsten Wochen ganz anders präsentieren.

Die nächste Gelegenheit dazu bekommt sie am 15. Spieltag bei der SpVgg Bayreuth II (10./17). Die Regionalliga-Reserve bekleckerte sich vor Wochenfrist auch nicht mit Ruhm und kassierte beim ASV Pegnitz (11./16) eine deftige 2:6-Abfuhr. Der Partie in Bayreuth kommt für beide Teams richtungsweisende Bedeutung zu. Nur der Sieger hält Anschluss zum gesicherten Mittelfeld. Es steht also einiges auf dem Spiel.

Diese Sorgen kennt Tabellenführer SG Quelle Fürth (1./34) nicht. Im Gegenteil: Mit einem klaren 4:0-Sieg im Spitzenspiel über Verfolger Baiersdorfer SV (2./29) baute die Spielgemeinschaft ihren Vorsprung auf satte fünf Zähler aus. Ob der nächste Gast, ASV Vach (8./20), über die geeigneten Mittel verfügt, die Hausherren zu stoppen, bleibt dahingestellt. Heimrecht genießt der Baiersdorfer SV. Dieser bekommt es im Verfolgerduell mit dem erst einmal bezwungenen TSV Buch (3./28) zu tun. Die Gäste scheinen gut in Schuss, der klare 3:1-Auswärtssieg beim starken Neuling ATSV Erlangen (6./26) sollte Warnung genug sein. Könnte gut möglich sein, dass es nach dem Wochenende einen neuen Tabellenzweiten gibt.

Trotz des verdienten 2:2 in Vach befindet sich der FC Vorwärts Röslau (13./14) in einer ungemütlichen Situation. Diese gilt es auf jeden Fall zu entschärfen. Dabei kommt der Truppe von Trainer Rüdiger Fuhrmann Schlusslicht SSV Kasendorf (18./8) gerade recht. Sie ist aber gut beraten, den Gast nicht am Tabellenstand zu messen.
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