Trial
Vinzenz Paulus deutscher Vizemeister

Vinzenz Paulus vom MSC Stiftland Mitterteich belegte im deutschen Schüler-Trial-Pokal den zweiten Platz. Bild: hfz
Sport
Mitterteich
21.10.2016
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Kerzenheim/Mitterteich. Zum Abschluss der deutschen Jugend-Trial-Meisterschaft ging es für die über 140 Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Deutschland noch einmal nach Kerzenheim in Rheinland-Pfalz. Die 20 Sektionen wurden durch den ehemaligen WM-Fahrer und mehrmaligen Mannschaftsweltmeister Jan Peters gebaut, was sich im Schwierigkeitsgrad zu den eher leichteren Sektionen in Hammelbach deutlich bemerkbar machte.

Tagessieg für Paulus


Im deutschen Schüler-Trial-Pokal mischte sich das Feld am ersten Tag noch einmal kräftig durch, so dass noch fünf Fahrer Chancen auf den Meistertitel hatten. Den schlechtesten Start erwischte Vinzenz Paulus vom MSC Stiftland Mitterteich, für den es in der Tageswertung nur zu Platz fünf reichte. Tagessieger und Gesamtführender war Nils Schwabedissen (Hessen). Doch wie schon eine Woche zuvor steigerte sich Paulus am Sonntag und fuhr seinen zweiten Tagessieg ein. Zum Titel reichte es für den Stiftländer nicht mehr, den holte sich Simon Müller (Baden-Württemberg). Paulus wurde aber in seiner ersten Saison Vizemeister. Luis Seer schlug sich in dem sehr engen Starterfeld wacker und belegte die Tagesplätze 31 und 27.

Im parallel ausgetragenen Bundesendlauf des ADAC belegten Seer den 27. und Paulus den 4. Platz in der Klasse 5. Paulus erreichte mit der ersten Mannschaft des ADAC Nordbayern in der Teamwertung Platz drei. Weitere Fahrer des Teams waren Aaron Schulz (MSC Stiftland Mitterteich), Felix Englert (MSC Jura Heideck) und Luca Winkler (MSF Frammersbach). Schulz sicherte sich im Einzel in der Klasse 4 den 12. Platz. Für Schicker reichte es zu Rang 15.

Im deutschen Jugend-Trial-Pokal fuhr der Konnersreuther Aaron Schulz mit dem 13. Platz erneut in die Punkteränge. Diese verfehlte der Mitterteicher Maximilian Schicker als 16. knapp. Am Sonntag merkte man, dass die schweren Sektionen viel Kraft gekostet hatten und der nächtliche Nebel machte die Strecke nicht leichter. Schulz und Schicker starteten nicht schlecht in den Wettbewerb, konnten sich aber in den weiteren Runden nicht so steigern wie ihre Gegner. Für Schulz blieb nur der 20. Tagesplatz. Dass das Fahrerfeld dieses Jahr extrem nah zusammenlag, musste Schicker erfahren, für den es mit fünf Strafpunkten mehr nur zu Tagesplatz 28 reichte. In der Gesamtwertung konnte sich Schicker als 14. dennoch gut platzieren. Schulz musste sich mit dem 21. Gesamtplatz zufrieden geben.
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