Angemerkt
Umzug kein Selbstläufer

Vermischtes
Mitterteich
26.02.2016
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Auf mindestens 5000 schätzt Cheforganisator Michael Zintl die Zahl der Besucher beim 9. Mitterteicher Gaudiwurm, was so manchem etwas optimistisch erscheinen mag. Aber wie viele es nun genau waren, ist gar nicht entscheidend. Der Umzug hat sich fest etabliert und zieht regelmäßig die Massen an. Ein Selbstläufer ist die beliebte Veranstaltung deshalb aber nicht - ohne Fleiß kein Preis.

Das Organisations-Team erwies sich von Anfang an als hochmotivierte und eingeschworene Truppe, die in ihrem Engagement bis heute nicht nachgelassen hat. Seit fast zehn Jahren stellt sie ein Großereignis auf die Beine, wie es in der Region nur selten vorkommt und worum sie von vielen Faschings-Fans in der Umgebung beneidet werden dürfte.

Kritiker mögen bemängeln, dass zu viele "Sauf-Wagen" mit zu lauter Bass-Musik dabei seien, gleichzeitig zu wenige Live-Musik-Fußgruppen und so weiter und so weiter. Doch pauschale Urteile oder grobe Vergleiche mit anderen Umzügen greifen wie so oft zu kurz, sind hier völlig müßig.

Tatsache ist, dass der Gaudiwurm ankommt bei der Bevölkerung. Mobilisiert werden Jahr für Jahr Tausende Zuschauer aus der ganzen Region sowie jede Menge Vereine und Organisationen als Teilnehmer. Gefördert wird dadurch nicht zuletzt das Miteinander in der Stadt, von der positiven Imagepflege mal ganz abgesehen.

Am Ende sollten selbst die lautesten Kritiker und größten Faschingsmuffel anerkennen, wie viel das Gaudiwurm-Team seit 2008 bewegt hat - mit enormem Arbeitseinsatz und großem Zeitaufwand. Dafür verdienen die rührigen Narren Respekt. Helau!

udo.lanz@derneuetag.de


Zum Text "Gaudi-Genuss mit Gänsehaut"
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