Ausbaupläne der Stiftlandwerkstätten
Expansion geht weiter

Jahresabschlussbesuch einer CSU-Delegation in den Stiftlandwerkstätten: Im Bild (von links) Kreisvorsitzender MdL Tobias Reiß, Einrichtungsleiter Josef Fick, MdB Albert Rupprecht, 2. Bürgermeister Stefan Grillmeier, MdB Reiner Meier, Bürgermeister Roland Grillmeier, Bezirksrat Toni Dutz und stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler. Bild: hfz
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Mitterteich
03.01.2016
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270 Mitarbeiter, davon etwa 200 mit Handicap, sind inzwischen bei den Stiftlandwerkstätten tätig. Nach der jüngsten Erweiterung gibt es erneut Ausbaupläne.

Über den laufenden Betrieb und weitere Vorhaben informierte Einrichtungsleiter Josef Fick mehrere CSU-Mandatsträger, die im Rahmen ihrer Jahresabschlussbesuche zu Besuch waren. Fick betonte, dass für alle Mitarbeiter in den Werkstätten und der Förderstätte passende Angebote in den Bereichen Arbeit, Bildung, Förderung und Betreuung zur Verfügung stünden. Viele Unternehmer aus der Region und auch große Konzerne sorgten für Aufträge. "Wir sind immer bemüht, die Werkstätten auszulasten", erklärte Josef Fick, der die Einrichtung bereits seit 1993 führt.

Besonderes Augenmerk legten die Besucher auf die Förderstätte, die nach der gelungenen Erweiterung der Werkstätten nun ebenfalls vergrößert werden soll. Momentan sind laut Josef Fick hier 27 Menschen mit Behinderung untergebracht, obwohl der vor rund 12 Jahren errichtete Bau nur für 18 Plätze geplant war.

Ausbau auf 42 Plätze


Bezirksrat Toni Dutz teilte mit, dass der Bezirk einen Investitionskostenzuschuss von 190 000 Euro für die Erweiterung in Aussicht stellen könne. 80 Prozent der Hauptinvestitionskosten würden vom Land Bayern, also dem Sozialministerium, getragen, MdL Tobias Reiß sicherte zu, sich hier entsprechend einzubringen. Der Bedarf sei da, also gelte es zu handeln, um die Einrichtung bedarfsentsprechend auf 42 Plätze auszubauen. Man hoffe, bei diesem Vorhaben im Jahr 2016 ein großes Stück vorankommen.

Bürgermeister Roland Grillmeier dankte den Mandatsträgern für den Einsatz und der Einrichtung für die hervorragende Arbeit für die Menschen. Die Behindertenwerkstätten seien ein wichtiges Stück der "sozialen Stadt Mitterteich". Er bedankte sich auch für die Unterstützung beim Projekt "Barrierefreie Kommune". Man habe sich hier besonders bemüht, weil Mitterteich mit Behindertenwerkstätten, Wohnheim und Lebenshilfe einen besonderen Stellenwert im Landkreis habe.

Wohnraum-Projekte


Josef Fick bedankte sich für die Unterstützung und erläuterte, dass die Behindertenwerkstätte auch ein Stück zur Inklusion beitrage. "Mit unseren Angeboten fördern wir die berufliche Teilhabe von Menschen." Es sei in den vergangenen Jahren auch gelungen, gemeinsam mit Partnern wie etwa den Städten Mitterteich und Bärnau Menschen in die dortigen Bauhof-Teams zu integrieren. Man werde auch weiter versuchen, gemeinsam mit Partnern Außenarbeitsplätze zu ermöglichen. Auch beim wichtigen Thema Wohnraum stünden weitere Projekte an.
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