Bevölkerung kann neue Aufbereitungsanlage der Stadt Mitterteich besichtigen - Hochbehälter in ...
Erstklassiges Trinkwasser

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Mitterteich
11.06.2015
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Die erstklassige Qualität des Trinkwassers für die Stadt Mitterteich ist auf Jahre gesichert. Grund dafür ist der Neubau der Wasseraufbereitungsanlage in Zirkenreuth. Die Stadt hat in dieses Projekt rund 2,15 Millionen Euro investiert. Der gesamte Ausbau der Wasserversorgung kostet die Kommune circa 5,8 Millionen Euro. Die Arbeiten dafür dauern noch an.

Beim "Tag der offenen Tür" am Sonntag von 13 bis 16 Uhr erhält die Bevölkerung die Gelegenheit, einen Blick in die neue Anlage bei Zirkenreuth zu werfen. Den kirchlichen Segen erhält das Bauwerk am Samstag im Beisein geladener Gäste.

Das Mitterteicher Trinkwasser stammt aus Rosall, wo elf Quellen für die Versorgung der Bevölkerung sorgen. Das Rohwasser fließt im freien Gefälle nach Zirkenreuth zur neu erbauten Trinkwasseraufbereitungsanlage.

In der dortigen Anlage wird das Rohwasser zu Reinwasser aufbereitet - durch modernste Technik. Über eine Druckleitung wird das Nass anschließend in das Hochbehälter-Areal nach Leonberg gepumpt und dort gespeichert. Diese Anlage wird momentan noch gebaut. Alleine für dieses Projekt sind nochmals rund 1,3 Millionen Euro notwendig.

Vom Hochbehälter aus fließt das Trinkwasser in zwei Leitungen in natürlichem Gefälle nach Mitterteich und in die umliegenden Gemeinden. Zur weiteren Trinkwasserversorgung der Bürger gibt es zusätzlich eine Vereinbarung mit dem Wasserzweckverband Steinwald, von dem Mitterteich 40 000 Kubikmeter pro Jahr erhält.

Die Bauarbeiten in Zirkenreuth haben im Juli 2013 begonnen. Das neue Gebäude wurde in Ortbetonbauweise errichtet. Auf dem Dach befindet sich eine PV-Anlage mit 26,25 kWp Leistung. Die neu erstellte Trinkwasseraufbereitungsanlage ging am 22. Oktober vergangenen Jahres in Betrieb und erfüllt seitdem beste Dienste.

Nach der Fertigstellung ließ man die alte Anlage, die sich ganz in der Nähe befand, abbrechen. Im Zuge der Neuausrichtung der Wasserversorgung begann im vergangenen Jahr der Neubau der Verbindungswasserleitungen - insgesamt eine 14 Kilometer lange Trasse, die zur Versorgungssicherheit beiträgt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeiten galt der Sanierung des Tiefbrunnens M1, die bereits abgeschlossen ist. Die Tiefbrunnen M3 und M5 werden derzeit saniert. Bereits begonnen wurde der Neubau des Hochbehälters in Leonberg. Dort können dann bis zu 2450 Kubikmeter Wasser gespeichert werden. Noch heuer im Dezember soll die Maßnahme beendet werden.

Bürgermeister Roland Grillmeier, sowie das beauftragte Ingenieurbüro Zwick (Weiden) sind überzeugt, die Wasserversorgung damit auf Jahre in sichere Bahnen gelenkt zu haben. Die Bürger mit sauberen und gesunden Trinkwasser zu versorgen, sei eine Pflichtaufgabe einer jeder Kommune. Dies wurde hier in geradezu beispielhafter Form in die Tat umgesetzt.
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