Feuerwehr Pechofen zieht Bilanz und blickt voraus - Sandra Weiß zur Schriftführerin gewählt
Segen für neue Pumpe an Pfingsten

Vermischtes
Mitterteich
18.03.2016
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Siebenmal musste die Feuerwehr Pechofen im vergangenen Jahr ausrücken. Erforderlich waren technische Hilfeleistungen und das Beseitigen von umgefallenen Bäumen. Aktuell zählt die aktive Truppe 38 Kameraden, darunter 10 Frauen, wie Kommandant Thomas Zintl bei der Jahresversammlung im "Raumberghof" berichtete.

Zur neuen Schriftführerin wurde an dem Abend Sandra Weiß gewählt. Sie löst Veronika Härtl ab, die von ihrem Amt zurückgetreten war. Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden Karl Doß (50 Jahre) und Gerhard Lang (40 Jahre) geehrt.

Drittgrößter Erlös


Vorsitzender Josef Schwägerl freute sich über den guten Besuch der Versammlung und bezifferte den Mitgliederstand auf 149 Personen. Im Rückblick erinnerte Schwägerl unter anderem an eine Spende von 2000 Euro für die Kindertagesstätten der Stadt, eine Nachtwanderung, das Gartenfest an Pfingsten, ein Minigolfturnier in Großbüchlberg, ein Preisschafkopfturnier sowie die Teilnahme am Bürgerfest der Stadt Mitterteich. Mit 1320 Euro habe die Wehr den drittgrößten Erlös unter den beteiligten Vereinen an die Stadt überwiesen. Im Rahmen des diesjährigen Pfingstfestes soll die neue Tragkraftpumpe den kirchlichen Segen erhalten. Vertreten ist die Feuerwehr laut Schwägerl auch in der neuen Vereinsbroschüre, die bald in jedem Briefkasten liegen soll. Kommandant Thomas Zintl berichtete von neun Übungen und Unterrichten sowie absolvierten Lehrgängen. Weiter wies Zintl auf die Rauchmelderpflicht hin: Bis 2017 müssen diese Geräte in allen Wohnungen installiert sein. Mit einer Reihe von Fortbildungsmaßnahmen will sich die aktive Wehr auf dem neuesten Ausbildungsstand halten.

Nachwuchs gut integriert


Bürgermeister Roland Grillmeier dankte der Feuerwehr Pechofen für ihre Arbeit, die zwar oft im Verborgenen geschehe, aber dennoch äußerst wichtig sei. Die Aktiven seien gut ausgebildet und auch der Nachwuchs sei gut integriert. "Eine Feuerwehr gehört zu einem funktionierenden Dorfleben dazu." Zum stadtnahen unfallträchtigen Abschnitt auf der A 93 teilte der Bürgermeister mit, dass die Leitplanken zwischenzeitlich verstärkt worden seien. "Ich erlebe oft selbst, wie schwer und belastend ein Feuerwehreinsatz sein kann", sagte Grillmeier und erinnerte an tragischen Unfall auf der A 93 mit drei Toten im vergangenen Jahr. Sein Appell richtete sich an alle Feuerwehren der Stadt: "Haltet zusammen und rückt noch enger zusammen." Kreisbrandmeister Albert Fröhlich dankte für die stetige Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft und betonte: "Auf unsere Dorfwehren ist Verlass!"
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