Heilpraktikerin Elke Winterl referiert beim 2. Frauenfrühstück der FU Mitterteich - 60 ...
Entgiftungsorgane gezielt stärken

60 Frauen folgten der Einladung in den Raumberghof, wo der FU-Ortsverband sein zweites Frauenfrühstück veranstaltete. Als Referentin sprach Heilpraktikerin Elke Winterl (stehend, Mitte), hier mit FU-Ortsvorsitzender Alexandra Weiß und Bürgermeister Roland Grillmeier. Bild: jr
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Mitterteich
13.10.2016
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Kurzfristig umdisponieren musste der Ortsverband der Frauen-Union. Eigentlich war Susanne Flintsch als Referentin beim 2. FU-Frauenfrühstück vorgesehen, doch sie musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Ersatz war aber schnell gefunden: Heilpraktikerin Elke Winterl aus Windischeschenbach sprang ein und sprach zum Thema "Hausputz im Körper - entgiften, entschlacken, entsäuern". Ortsvorsitzende Alexandra Weiß hieß 60 Frauen willkommen - darunter FU-Kreisvorsitzende Tina Zeitler - die zunächst ein ausgiebiges Frühstück genießen konnten. Anwesend waren auch einige Männer: Bürgermeister Roland Grillmeier, stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender Reiner Summer und stellvertretender JU-Ortsvorsitzender Daniel Kircher.

Elke Winterl machte gleich zu Beginn ihres Vortrags deutlich, dass das Entgiften eine der wichtigsten Grundlagen der Naturheilkunde sei und gerade in der heutigen Zeit aufgrund erhöhter Schadstoff-Belastungen in der Umwelt und in der Nahrung immer mehr an Bedeutung gewinne. Zudem sei die moderne Ernährungsweise mit einem Zuviel an tierischen Eiweißen und Fetten sowie Weißmehl und Zucker recht säurelastig. Einer drohenden Übersäuerung könne auf unterschiedliche Weise entgegengewirkt werden. Von Vorteil seien basenbildende Nahrungsmittel wie Gemüse und Kartoffeln oder auch Basenbäder und Mineralstoffpräparate. Elke Winterl erklärte dann die Funktion der Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Lymphsystem, Darm und Haut). Hilfreich für die Leber seien Mariendistelpräparate, der Darm lasse sich mit Apfelessig, Lapacho-Tee oder Heilerde stärken. Gut für die Nieren seien Goldrutentee oder Blasen- und Nieren-Teemischungen aus der Apotheke. Sport sei allgemein gesund und wirke sich positiv auf das Lymphsystem aus.

Die Entgiftungsfunktion der Haut könne mit Hautbürsten, Basenbädern oder Saunagängen angeregt werden. Beachten müsse man dabei jedoch, dass Saunieren nicht für jeden geeignet sei. Als wichtigste und grundlegende Maßnahme empfahl Elke Winterl, ausreichend Wasser von guter Qualität zu trinken - zwei bis drei Liter täglich.

Zum Schluss stellte die Sprecherin naturkundliche Entgiftungsstrategien aus ihrer Praxis vor. Fußreflexzonen- und Schröpfmassagen können die Entgiftungsorgane anregen, eine sogenannte Darmsanierung (Wiederherstellung einer gesunden Darmflora) könne ganz allgemein die Gesundheit fördern. Weiter verwies sie auf homöopathische und spagyrische Entgiftungsprogramme, die die Einnahme verschiedener Präparate über einen längeren Zeitraum erfordern. Nicht zu vernachlässigen sei die "seelische Entgiftung". Auch dazu gab es Ratschläge und Tipps.
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