Hoffen auf weitere Zuschüsse

Das Mehrgenerationenhaus am Kirchplatz hat sich in Mitterteich fest etabliert. Pro Monat kommen laut Arbeiterwohlfahrt mehr als 700 Besucher in die Einrichtung. Bild: jr
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Mitterteich
11.06.2016
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Bis zu 700 Besucher schauen pro Monat im Mitterteicher Mehrgenerationenhaus (MGH) vorbei. Die Arbeiterwohlfahrt, seit mehr als einem Jahr Träger der Einrichtung, und die Stadt hoffen, dass auch von 2017 bis 2020 wieder Fördermittel des Bundes fließen.

MGH-Leiterin Gudrun Brill informierte in der jüngsten Stadtratssitzung über die Entwicklung der Einrichtung und das "Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus". Sollte man sich auch für nächste Förderperiode wieder erfolgreich bewerben, so gebe es bis 2020 jährlich 30 000 Euro als Finanzierungszuschuss vom Staat. Bereits zugesichert sind 10 000 Euro pro Jahr durch die Stadt Mitterteich.

Gudrun Brill zeigte sich beim Blick in die Zukunft des Mehrgenerationenhauses optimistisch. Dank eines breitgefächerten Angebotes kämen derzeit bis zu 700 Personen monatlich in die Einrichtung. Allerdings räumte sie ein, dass durchaus noch mehr Männer kommen könnten. Brill ging auf die Bedingungen für den Erhalt der Fördermittel ein. Wichtig sei dem zuständigen Ministerium, dass in den Einrichtungen bedarfsgerechte Angebote für alle Bürger angeboten werden. Gudrun Brill sei zuversichtlich, dass dies auch künftig gelingen werde. Eine mögliche Partnerschaft brachte sie mit dem Mitterteicher Jugendrat ins Spiel. Diesbezüglich kündigte sie Gespräche an.

Kostenlos ins Internet


Absolute Voraussetzung für eine staatliche Förderung ist laut Brill, dass ab 1. Januar 2017 im Mehrgenerationenhaus ein öffentlich zugänglicher und kostenloser Internetanschluss vorhanden ist. "Sollte das nicht der Fall sein, ist eine Förderung ausgeschlossen", so Brill.

"Wir können einen Internetanschluss schon heute zusagen", betonte Bürgermeister Roland Grillmeier. Dass der Jugendrat mit ins Boot geholt werden soll, bewertete er als guten Ansatz. Grillmeier wünschte sich, dass kulturelle "Highlights" wie der "Irische Abend" und Konzerte unbedingt beibehalten werden. Er selbst wolle Kontakte zu Bildungsträgern knüpfen, die als Partner mitwirken könnten. "Wir wollen mit unserem Mehrgenerationenhaus den Menschen Vielfalt bieten", so Grillmeier. Natürlich sei die Zusage weiterer Fördermittel entscheidend für eine erfolgreiche Zukunft.

Luitgard Müller (CSU) freute sich, dass sich das Mehrgenerationenhaus gut entwickelt habe. Anerkennung fand bei ihr vor allem das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen, ohne das vieles nicht möglich wäre.
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