Jeder darf anders sein

Der Umgang mit Hänseleien stand im Mittelpunkt des Theaters. Ausgangspunkt war eine rote Knubbelnase. Bild: jr
Vermischtes
Mitterteich
21.07.2016
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Mit einem humorvollen Theaterstück näherten sich die Förderschüler dem ernsten Thema Ausgrenzung und Vorurteile. Konrektorin Anne Geiger ist froh, dass die Jugendlichen zeigen wollen und auch dürfen, wie sie wirklich sind.

Die Theatergruppe der Mittelschulstufe des Förderzentrums führte ein Theaterprojekt durch. Als Vorlage diente das Bilderbuch von Julia Volmert "Du gehörst zu uns - oder: Jeder ist ein bisschen anders". Die 17 Schülerinnen und Schüler aus der Mittelschulstufe 5 bis 9 konnten sich im Vorfeld ihre Aufgaben selber aussuchen. Entweder durften sie im Rampenlicht auf der Bühne stehen oder im Hintergrund für die passende Kulissen sorgen.

Unter der Regie von Carina Schwägerl und Anne Geiger entstand schließlich das Stück, das zweimal aufgeführt wurde - einmal für die Schulfamilie und einmal für geladene Gäste. Die Schüler selber suchten aus, wenn sie dabeihaben wollten.

Die Geschichte des Stücks: Der Bär wird von der frechen Elster verspottet, weil er eine rote Nase hat. Traurig zieht er sich zurück und versteckt sich vor seinen Freunden. Er trifft das Eichhörnchen, das ebenfalls unter der Elster leidet, weil es von ihr Eichmännchen genannt wird. Beide passen ihr Aussehen an, so dass sie nicht auffallen. Von ihren Freunden freilich erfahren sie, dass es darauf überhaupt nicht ankommt. So nehmen der Bär und das Eichhörnchen ihr ursprüngliches Aussehen an und sind von nun an akzeptiert: "Jeder darf so sein, wie er ist, und das ist auch gut so." Dazu passend wurde das Lied "Stell dich in die Sonne" eingebaut.
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