Kein gutes Wort über Kormoran

An seinen Teich- und Fischzuchtanlagen informierte Fischzuchtmeister Thomas Beer (rechts) seine Gäste, mit (von links) Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, Regierungspräsident Axel Bartelt, MdL Tobas Reiß und Bürgermeister Roland Grillmeier. Bild: jr
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Mitterteich
02.07.2016
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Kormoran, Biber und Otter ruinieren die Teichwirtschaft! Diese unerfreuliche Bilanz musste sich Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gestern beim Besuch im Stiftland anhören.

Kleinsterz. Fischzüchter Thomas Beer nahm sich kein Blatt vor dem Mund, als gestern Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner seinen Fischzuchtbetrieb besuchte. Bei der Besichtigung der etwa 15 Hektar großen Teichanlage stellte Beer den Kormoran, Biber und die Fischotter als größte Schädlinge heraus. Der Fischwirtschaftsmeister überlegt sich eine Einzäunung seiner Teichanlagen, die mehr als 100 000 Euro kosten würde. Und nach der Zaunanlage komme eine Überspannung der Teiche zum Schutz vor Kormoranen ebenfalls in Betracht. Beer hatte ausgerechnet, dass er etwa einen drei Kilometer langen Zaun bräuchte, um das Herzstück seiner Fischzucht zu sichern. Jährlich entsteht Beer durch Kormoran, Biber und Otter ein Schaden zwischen 10 000 bis 20 000 Euro. Ein Dorn im Auge sind ihm vor allem die Otter, die zu 100 Prozent geschützt sind. Minister Helmut Brunner erkannte die Gefährdung und will noch mehr in Beratung und Entschädigung investieren. (Ausführlicher Bericht folgt)
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