"Kinder in besten Händen"

Bei einem Empfang im Marktcafé hießen Feuerwehr-Ehrenvorsitzender Otto Weiß, Bürgermeister Roland Grillmeier, MGH-Leiterin Gudrun Brill und Bürgermeister Johann Burger (stehend, von rechts) zahlreiche Eltern und deren im vergangenen Jahr geborenen Nachwuchs willkommen. Bild: jr
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Mitterteich
08.03.2016
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"Das zeigt auch: Mitterteich ist zukunftsfähig!" Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Roland Grillmeier die Tatsache, dass in den vergangenen zwei Jahren jeweils über 50 Geburten registriert wurden. Bei einem Empfang standen jetzt die vielfältigen Angebote für Familien im Mittelpunkt.

Roland Grillmeier und sein Leonberger Amtskollege Johann Burger hatten am Samstag zu einem "Neugeborenenempfang" ins Marktcafé des Mehrgenerationenhauses eingeladen. Dabei informierten sie, dass 2015 in der Stadt 52 und in der Gemeinde Leonberg 6 Geburten gezählt wurden.

Bürgermeister Grillmeier erinnerte daran, dass die Stadt Mitterteich viel in die Kinderversorgung investiere. "Das kostet viel Geld, aber Kinder sind unsere Zukunft." Grillmeier verwies auf den Umbau der Grundschule, in die ein dreizügiger Kinderhort integriert werden soll. Er hoffe, dass im kommenden Jahr mit den Arbeiten begonnen werden kann.

MGH-Leiterin Gudrun Brill betonte, dass ihr Haus Partner aller Generationen sei. "Wir sind Anlaufstelle für Jugendliche, Eltern und Senioren. Wir geben Beratung und Hilfestellung in nahezu allen Fragen. Fordern Sie uns", sagte Brill in die Runde und stellte dann die einzelnen Angebote des Hauses vor.

Kommandant Franz Bauernfeind von der Feuerwehr Mitterteich machte auf die Wichtigkeit eines Rauchmelders aufmerksam. Sein Dank galt der Stadt, die allen Neugeborenen ein Starterpaket überreichte, in dem auch ein Rauchmelder enthalten ist. Diese Geräte seien ab 2017 in allen Wohnungen Pflicht. Sollte bei einem Ernstfall deren Fehlen bemerkt werden, drohten ernsthafte Konsequenzen. Pia Kürschner von der Koordinierenden Kinderschutzstelle machte ebenfalls auf ihre Angebote aufmerksam. "Wir sind zuständig in allen Fragen rund um das Kind, wir nehmen uns Zeit für Sie", kündigte sie Unterstützung an. Anni Staufer von der "Rappelkiste" des Kinderschutzbundes verwies auf ihr Angebot der flexiblen Kinderbetreuung im Mehrgenerationenhaus. "Wir betreuen Kinder im Alter zwischen 0 und 6 Jahren."

Weiter stellten sich die beiden Kindergärten der Stadt vor. Für den Kindergarten St. Hedwig sprach deren Leiterin Regina Schiffmann, für das städtische Kinderhaus stellvertretende Leiterin Sigrid Eger. Beide Einrichtungen verfügen über eine Kinderkrippe, wo den Kindern eine altersgerechte Betreuung zugutekommt. Marion Protschky stellte abschließend die Eltern-Kind-Gruppe vor.

"Ich weiß, in unseren Einrichtungen sind unsere Kinder in besten Händen", sagte Bürgermeister Johann Burger. "Jede Pflanze braucht Wurzeln, so ist es auch bei unseren Kindern." Er versicherte den Eltern, "dass wir als Kommune hinter euch stehen". Nach dem offiziellen Teil gab es ein gemeinsames Frühstück.
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