Knifflige Aufgaben und mit Brille zum Vollrausch
„Schule vital“ mit vielseitigem Programm

Auf großes Interesse stieß ein Stand, an dem Eltern und Verwandte der syrischen Schülerinnen und Schüler Tee und leckeres, selbst gemachtes Gebäck anboten. Bild: hfz
Vermischtes
Mitterteich
27.04.2016
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Die erste Bewährungsprobe für den "Smoothie-Maker" stand beim Schulfest unter dem Motto "Schule vital" an. Besucher durften Elemente der "guten gesunden Schule" kennenlernen und ausprobieren. Die Klassen hatten mit ihren Lehrern ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. "Denksport - Gehirn Aerobic" bot die 5. Klasse an. Knifflige Aufgaben verlangten ungewöhnliche Lösungswege und Geduld. Entspannung nach Jacobson machten die Sechstklässler mit interessierten Besuchern. Die 7. Klasse lud ein zum Mitmachen bei Spielen, bei denen Sozialverhalten und Teamgeist gefragt waren. Informationen über das Projekt Streitschlichter vermittelten die Schülerinnen und Schüler der Klasse M7. Mit dem Thema Alkohol beschäftigte sich die 8. Klasse. Sie hatten eine Ausstellung zum Thema vorbereitet, die Grundlage für ein Quiz war und machten die Wirkung von Alkohol durch Rauschbrillen erfahrbar. Die beiden 9. Klassen sorgten für ein sportliches Angebot, bei dem man Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer beweisen konnte. Darüber hinaus konnten die Besucher noch gesunde Fruchtcocktails genießen, Kräuter kennenlernen und daraus Kräuterbutter machen, sich über die Droge Crystal Meth informieren, bei Gesellschaftsspielen miteinander Spaß haben, tanzen, die Seele malen lassen, zur Ruhe kommen. Für jeden war etwas dabei. Der Elternbeirat steuerte zu dem gelungenen Fest Kaffee und Kuchen, frisch gepresste Fruchtsäfte und Häppchen und eine Tombola bei.

Fluchtwege


Auf großes Interesse stieß ein Stand, an dem Eltern und Verwandte der syrischen Schülerinnen und Schüler Tee und leckeres, selbst gemachtes Gebäck anboten. Auf einer Landkarte daneben stellten sich die Kinder jeweils mit einem Bild und kurzen Text vor. So erfuhren die Betrachter, woher die Kinder kommen, wie ihr Fluchtweg war und wie ihre jetzige Situation ist. "Mancher war sehr betroffen über das, was er erfuhr", heißt es in der Pressemitteilung. Häufig nutzten die Besucher die Gelegenheit zu einem Gespräch.
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