Leserbrief zu "Krank gestellt"
Sprachlos

Vermischtes
Mitterteich
18.10.2016
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Es wird nicht nur die Gesellschaft durch erhöhte Beiträge betrogen, sondern die Patienten werden doppelt bestraft. Bei "verschärften" Diagnosen bekommen Versicherte keinen oder Beitrags-erhöhten Versicherungsschutz (Berufsunfähigkeits-, Zusatzkranken-, Risikolebensversicherung ) mehr. Wenn diese Patienten geschädigt werden, erhalten sie eine geringere oder keine Entschädigung von der Gegenseite (Berufsgenossenschaft, Zivilgerichte u.a.). Diese Stellen reiten dann auf der vorhandenen Diagnose herum. Wenn man sich in den Vorgang vertieft, muss zuerst die Führungsriege der Krankenkasse auf diese Idee kommen, dann die nächste Ebene informieren, dann in die Breite tragen bis hin zum Arzt.

Bestimmt wollte das Krankenkassenpersonal nicht mitspielen, aber Anordnung ist gleich Arbeitsplatz. Dass so etwas von gesetzlichen Krankenversicherungen im 21. Jahrhundert gefördert wird und Ärzte noch mit helfen, macht einen sprachlos.

Willi Röckl, 95666 Mitterteich
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