Löschangriff in Luxemburg

Sie erwarben in Luxemburg vier Abzeichen: (stehend, von links) Kommandant Franz Bauernfeind, Klaus Helm, Jürgen Goß, Rainer Hutterer und Wolfgang Wedlich sowie (vorne, von links) Klaus Quast, Daniel Kircher, Michael Eckstein, stellvertretender Kommandant Günther Sommer und Christian Kempf. Bild: hfz
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Mitterteich
01.10.2016
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Für Aus- und Weiterbildung sowie die Vertiefung von Erfahrungen scheut die Feuerwehr Mitterteich auch weite Anfahrten nicht: Zehn Aktive verbrachten jetzt ein erfolgreiches Wettkampf-Wochenende in Luxemburg.

60 Mannschaften aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien waren angereist, um bei den Grenzlandmeisterschaften im Josy-Barthel-Stadion ihr Können unter Beweis zu stellen. Aus Bayern waren neben den Mitterteichern nur noch Teams aus Amberg, Breitenberg, Hemau, Unterföhring und Weismain am Start. Die Idee zur Teilnahme stammte von Wolfgang Wedlich, der auch Organisation und Ausbildung übernommen hatte.

400-Meter-Staffellauf


Nach der Anreise am Freitag mussten dann am Samstag drei Durchgänge absolviert werden, um die Abzeichen "Luxemburg", "Saarland" und "Rheinland-Pfalz" zu bekommen. Dabei galten die Regularien des CTIF (Internationales technisches Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen). Überrascht zeigten sich die Mitterteicher, dass als Wertungsrichter auch Karl Diepold aus Amberg und Fritz Wickl aus Regensburg im Einsatz waren. "Es wurde immer parallel auf drei Bahnen gleichzeitig gekämpft", berichtet Kommandant Franz Bauernfeind vom Ablauf des Wettbewerbs. "Es musste ein Löschaufbau von der Wasserversorgung bis zum Löschangriff mit zwei C-Rohren in kürzester Zeit aufgebaut werden", erläutert Bauernfeind. Zusätzlich mussten die Teilnehmer noch einen 400-Meter-Staffellauf absolvieren - ebenfalls auf Zeit. Für Eindruck sorgten laut Bauernfeind besonders Mannschaften aus Österreich: "Sie waren die klaren Favoriten und fielen mit ihrem militärischen Auftreten und perfekter Wettkampf-Disziplin auf."

Vier Auszeichnungen


Am Ende erhielten die Mitterteicher die drei eingangs genannten Abzeichen und damit auch das Grenzlandabzeichen als vierte Auszeichnung. "Nach den drei Durchgängen waren wir froh, die Wettkämpfe bestanden zu haben. Die körperliche Anstrengung war allen anzusehen", resümiert der Kommandant. Dass es die Truppe nicht in die vorderen Punkteränge geschafft hat, tat der Freude keinen Abbruch. Jüngere Mannschaften seien eben grundsätzlich im Vorteil gewesen, so Bauernfeind. In Erinnerung bleiben werde jedenfalls auch die tolle Stimmung bei der Siegerehrung. "Hier gab es richtiges Gänsehaut-Feeling, als bei der Musik alle Teilnehmer mitsangen." Die nächsten Grenzlandmeisterschaften werden vermutlich 2018 in Saint-Louis im Elsass stattfinden.
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