Mit einer Vorsorgevollmacht die Frage der Betreuung schon vor regeln
Für den Fall der Fälle

VdK-Bezirksgeschäftsführer Christian Eisenried, Sozialpädagoge Manfred Häfner, kommissarischer Kreisvorsitzender Georg Brand und VdK-Kreisgeschäftsführer Harald Gresik bei der Infotagung. Bild: gma
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Mitterteich
24.10.2016
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Großbüchlberg. Zu einer Infotagung mit Manfred Häfner von der Betreuungsstelle am Landratsamt hatte die VdK-Kreisgeschäftsstelle die Ortsvorsitzenden eingeladen. "Rechtliche Vertretung und Vorsorgemöglichkeiten" lautete das Thema. Dabei ging es vor allem um die Frage, was ist, wenn jemand durch Krankheit oder Unfall vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, rechtsverbindliche Entscheidungen zu treffen? Wer darf dann für ihn handeln? Wie sorgt man vor?

Grundsätzlich verhält es sich laut Häfner so, dass jede Person bis zu ihrem 18. Geburtstag unter elterlicher Sorge stehe, also nicht oder nur begrenzt selbst geschäftsfähig sei. Die Eltern seien damit die "rechtlichen Vertreter" ihrer Kinder bis zu deren Volljährigkeit. Dies ändere sich dann mit dem 18. Lebensjahr. Menschen, die durch Unfall oder Krankheit vorübergehend oder auf Dauer in ihrer Geschäftsfähigkeit beeinträchtigt seien, benötigten einen berechtigten rechtlichen Vertreter.

Die Vertretung durch eine gerichtlich angeordnete Betreuung erfolge durch das Amtsgericht. Sie könne jederzeit überprüft, geändert und aufgehoben werden. Wer für den Fall der eigenen Geschäftsunfähigkeit einen rechtlichen Vertreter vorab selbst bestimmen wolle, könne dies durch eine sogenannte "Vorsorgevollmacht". Da sei eine Beglaubigung notwendig, die bei der Betreuungsstelle am Landratsamt oder auch beim Notar erlangt werden könne. Weitere Auskünfte per E-Mail unter der Adresse manfred.haefner@tirschenreuth.de, Telefon 09631/88-481.
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