Mitterteicher Feuerwehr langte bei Erweiterungsbau kräftig mit hin - Sonntag Einweihung - 450 ...
Über 13 000 Arbeitsstunden

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Mitterteich
18.10.2014
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Gut zweieinhalb Jahre Bauzeit werden am Sonntag mit einem Festakt gekrönt. Der Erweiterungsbau der Feuerwehr Mitterteich erhält am Sonntag um 14 Uhr den kirchlichen Segen. Durch den Anbau freuen sich nicht nur die derzeit 65 aktiven Florianjünger über zwei neue Stellplätze für den acht Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark. Insgesamt kostete das Projekt 450 000 Euro, die Regierung der Oberpfalz gewährte einen Zuschuss in Höhe von 46 500 Euro.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang das ehrenamtliche Engagement der Mitterteicher Feuerwehr. Laut Kommandant Bauernfeind haben 85 Helfer unentgeltlich mitgearbeitet, sie leisteten bislang über 13 000 Stunden. Vorsitzender Otto Weiß berichtete, dass viele bis an ihre Belastungsgrenze gegangen sind. "Wir haben in den vergangenen fast drei Jahren genug gearbeitet, jetzt wird erstmal gefeiert", betonte Franz Bauernfeind.

Ende 2012 begannen die umfassenden Bauarbeiten. Das bereits bestehende Feuerwehrgerätehaus stammt aus dem Jahr 1951, es war für den modernen und immer weiter anwachsenden Fuhrpark schlichtweg zu klein geworden. Durch den 16 mal 11 Meter großen, unterkellerten Neubau hat die Wehr zwei Stellplätze hinzugewonnen.

Im Keller befinden sich zwei Lagerräume für Ausrüstung und Bekleidung, zudem ist feuertechnisches Gerät untergebracht. In dem Gebäude sind überdies eine Absauganlage, Ölabscheider und 30 Garderobenplätze für den Nachwuchs untergebracht.

Im Verbindungsbau zwischen bestehendem Gerätehaus und Neubau ist nun das Büro von Kommandant Franz Bauernfeind mit untergebracht. Neu gestaltet hat man den Dienstraum im Eingangsbereich zum Gerätehaus. Hier gehen Funk- und Einsatznachbereitung über die Bühne. Der Einbau eines Lastenaufzugs hat die Arbeit der ehrenamtlichen Brandschützer wesentlich erleichtert.

Durch den Neubau konnten Rothelme jetzt all ihre Gerätschaften in dem Gebäude unterbringen. Kommandant Bauernfeind ist glücklich, dass endlich alles seinen Platz hat und nichts mehr herumsteht. Allerdings füllt der acht Fahrzeuge umfassende Fuhrpark - dazu kommen noch ein Lader und fünf Anhänger - das Gerätehaus schon wieder bis auf den letzten Platz aus.

Alle Arbeiten am Erweiterungsbau haben einheimische Unternehmen erledigt. Diplom-Ingenieurin (FH) Anni Lang (Bauamt) und Kommandant Franz Bauernfeind überwachten das Projekt.
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