Nachbarschaftstag in der Kläranlage Mitterteich
Probleme mit Feuchttüchern und Medikamenten

Vermischtes
Mitterteich
15.04.2016
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Mitterteich. Reine Männersache war am Mittwoch der Nachbarschaftstag der Klärwärter aus dem Landkreis in der Anlage der Glasstadt. Nach der Praxis gab es nachmittags eine theoretischen Schulung. Im Mittelpunkt standen dieses Mal die Probleme mit Feuchttüchern, das Thema Medikamente, der Leistungsvergleich (Plausibilitätsprüfung), sowie die Eigenüberwachung des Kanalnetzes und die Entlastungsanlagen. Bürgermeister Roland Grillmeier (rechts) hieß die Klärwärter willkommen. "Eine Kläranlage ist eine Welt für sich, ein komplexes Thema". Den anwesenden Klärwärtern bescheinigte er eine verantwortungsvolle Aufgabe. "Die Wasserversorgung und die Kläranlage sind ein ständiges Thema für eine Kommune, beide müssen kostendeckend geführt werden". Der Bürgermeister war davon überzeugt, dass diese Leistungen nicht billiger werden. Diplom-Ingenieur Michal Füg (5. von rechts) vom Wasserwirtschaftsamt Hof, freute sich, dass nach 2009 wieder ein Nachbarschaftstag in Mitterteich stattfindet. Die Kommunen forderte er auf, weiter am Ball zu bleiben, schließlich geht es um viel Geld. Potenzial sah Füg in einer interkommunalen Zusammenarbeit. Abwassermeister Alexander Stock (7. von rechts) stellte die Mitterteicher Anlage vor. Ausgelegt ist diese für 22 000 Einwohnerwerte. Ein Viertel des benötigten Stromes wird in der Kläranlage selber erzeugt. Ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage leisteten hier gute Arbeit.
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