Schüler leben Inklusion

24 Jugendliche der Berufsschulstufe des Förderzentrums Mitterteich und der Klasse M 7 der Mittelschule beteiligten sich an einem fünfteiligen Inklusionsprojekt. Mit im Bild (hinten, von links) Förderzentrum-Rektor Uli Sommer und Klassenleiterin Susanne Bergler (M 7) sowie (von rechts) Projektleiterin Regina Rosner und Mittelschul-Rektorin Gisela Kastner. Bild: jr
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Mitterteich
29.07.2016
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"Die Heimat kennen, die Region fördern, Lebensqualität schaffen" - unter diesem Motto stand ein Inklusionsprojekt des Förderzentrums und der Mitterteicher Mittelschule. Am Mittwoch zogen alle Beteiligten Bilanz.

Von Mai bis Mitte dieser Woche dauerte das Projekt, an dem sich 9 Schüler der Berufsschulstufe des Förderzentrums und 15 Schüler der M 7 der Mittelschule beteiligten. An fünf Projekttagen wurden geologische, kulturelle, wirtschaftliche und kulinarische Aspekte der Region beleuchtet. Unterstützung leistete Regina Rosner, Leiterin des Projekts "Region und Kultur".

Treffen mit Teichnixe


Zum Projektstart hatten die Schüler die Klosterstadt Waldsassen unter die Lupe genommen. Besucht wurden unter anderem Bürgermeister Bernd Sommer, die Rosenkranzstationen und die Kapplkirche. Was sie erlebt haben, hielten die Schüler in Wort und Bild fest. Am zweiten Projekttag ging es in die Kreisstadt, wo etwa das Museumsquartier, der Fischhofpark und die Max-Gleißner-Brücke auf dem Programm standen. Dazu sammelten die Schüler viele Informationen über "Das Land der Tausend Teiche". Am dritten Projekttag wurde die Teichlandschaft bei Wiesau erkundet, wobei es auch ein Zusammentreffen mit Teichnixe Lena Bächer gab. In Muckenthal erfuhren die Schüler viel Wissenswertes über die Fischzucht.

Auf dem Programm des vierten Projekttags standen die Totentanzkapelle in Wondreb, der Sengerhof und der Marktplatz in Neualbenreuth sowie das Sibyllenbad. Am letzten Projekttag unternahmen die Teilnehmer einen Spaziergang durch Mitterteich, wobei sie viel über die Geschichte des Ortes erfuhren. Danach wurde der Resl-Garten in Konnersreuth besucht. Die Stimmung in der Gartenanlage war so gut, dass gemeinsam mit Schulleiter Uli Sommer alte Volkslieder gesungen wurden.

In einer Dokumentation wurden alle Projektinhalte zusammengefasst. Die Schüler waren sich bei der Übergabe der Teilnahmezertifikate einig, dass das Projekt Grundlage für eine gelebte Inklusion gewesen sei. Entstanden sind so auch richtige Freundschaften.
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