Spanien dominiert in Steinmühle

Für den Inklusions-Cup hatten Bewohner der Gemeinschaft St. Benedikt auch eine Cheerleader-Gruppe gebildet. Bild: jr
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Mitterteich
28.06.2016
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Bei der Fußball-EM in Frankreich sind Österreich und Spanien schon ausgeschieden, beim Inklusions-Cup in Steinmühle bestritten sie das Finale: Acht Mannschaften, bestehend aus Behinderten und Nichtbehinderten, schlüpften in die Rollen verschiedener Nationen und lieferten sich spannende Begegnungen.

Steinmühle. Eingeladen zu dem Turnier auf dem Sportgelände des SV Steinmühle hatte die Wohngemeinschaft St. Benedikt. Fast sechs Stunden lang dauerte der Wettbewerb der "Nationalteams". Jede Mannschaft konnte auf einen Kader von acht Spielern zurückgreifen. Einige davon waren gesetzt, der Rest wurde hinzu gelost. Auf dem Feld standen neben Bewohnern der Wohngemeinschaft St. Benedikt auch Mitarbeiter, Netzwerkpartner, Lokalpolitiker sowie Kinder und Jugendliche des SV Steinmühle. Landrat a. D. Karl Haberkorn hütete das Tor der "Franzosen", Bürgermeister Roland Grillmeier spielte mal als Stürmer, mal als Torwart für Deutschland. 2. Bürgermeister Stefan Grillmeier trat für Italien gegen den Ball, Jugendbeauftragter Reiner Summer für Spanien. Rund 150 Zuschauer verfolgten die Partien, wobei nicht die Ergebnisse im Mittelpunkt standen, sondern allein der Spaß. Im Halbfinale hatte Deutschland mit Roland Grillmeier gegen die "Iberer" keine Chance. Auch das Finale gewann Spanien, nach einem spannenden Match mit 8:7 im Siebenmeterschießen gegen Österreich. Der dritte Platz ging an Deutschland, das die "Rumänen" besiegte. Die weiteren Plätze belegten Frankreich, Italien, Portugal und die Ukraine. Alle Begegnungen wurden von Schiedsrichter Philipp Stumpe aus Regensburg geleitet, der mit der fairen Spielweise aller Teams keine Probleme hatte.

Die Siegerehrung wurde von einer Cheerleader-Gruppe der Wohngemeinschaft St. Benedikt umrahmt. Bürgermeister Roland Grillmeier freute sich über die faire Spielweise aller Mannschaften. Sein Dank galt der Wohngemeinschaft St. Benedikt, der Katholischen Jugendfürsorge und nicht zuletzt dem SV Steinmühle, der sein Sportgelände zur Verfügung gestellt hatte. "Heute gibt es keinen Pokal, es gibt nur Sieger", betonte Grillmeier und verteilte Urkunden an alle teilnehmenden Teams. Im Namen der Katholischen Jugendfürsorge gratulierten Johannes Magin und seine Stellvertreterin Elke Steinberger.

Alle Spieler erhielten als kleines Dankeschön noch einen handgestrickten Schal in den Farben ihres Nationalteams. Die Schals hatten die Damen der Mitterteicher Strickrunde "Flotte Nadeln" mit Unterstützung der Wiesauer Handarbeitsgruppe "Des und sell" angefertigt (wir berichteten). Für Einrichtungsleiterin Elke Bauer und ihr Team gab es von allen Seiten viel Lob.
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