Internet auch für Fachgeschäfte eine Chance
Die Zukunft des Handels

Die Zukunft des stationären Handels in Zeiten der Digitalisierung steht im Mittelpunkt eines Infoabends der IHK Regensburg im Modehaus Zeitler. Mit dabei sein werden (von links) Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich, Bürgermeister Roland Grillmeier, Holger und Katrin Paschedag (Modehaus Zeitler), Gewerbefördervereins-Vorsitzender Stefan Grillmeier sowie Florian Rieder und Gerhard Ertl (beide IHK Regensburg). Bild: jr
Wirtschaft
Mitterteich
31.10.2016
318
0

Die regionalen Fachgeschäfte kämpfen immer mehr gegen zunehmende Konkurrenz aus dem Internet. Facebook, Amazon, Zalando und Co. und bringen den Einzelhandel in Schwierigkeiten. Jetzt steuert die Industrie- und Handelskammer Regensburg dagegen.

Mit einer E-Commerce-Offensive will die IHK den Fachgeschäften in der Region den Rücken stärken. "Die Zukunft des (stationären) Handels in Zeiten der Digitalisierung" lautet daher ein Infoabend am Dienstag, 8. November ab 18 Uhr in den Räumen des Modehauses Zeitler. Anmeldungen bis spätestens Freitag, 4. November, unter Telefon 0961/481 95 15, oder 0961/481 95 12. Der Abend ist kostenlos.

Auch Chancen


IHK-Geschäftsführer Florian Rieder macht deutlich, dass der Online-Handel auch Chancen für die Händler vor Ort biete. Es gebe genügend Beispiele, wie stationäre Händler sich das Internet zunutze machen. "Es gibt Best-Practice-Lösungen für die örtliche Geschäftswelt." Wie diese aussehen könnten, zeigen Fachvorträge etwa von Professor Dr. Marco Nirschl (E-Commerce-Management an der OTH Amberg-Weiden) und Dr. Ernst Stahl (ibi Research Regensburg). Danach besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Moderiert wird der Abend von Dr. Matthias Segerer (IHK Regensburg).

Florian Rieder will mit dieser Offensive Mut machen zu neuen Wegen. "Der Einzelhandel hat seine Chancen, diese zu nützen ist das Gebot der Zukunft." Rieder spricht von einem elektronischen Marktplatz, den die Menschen immer mehr zum Einkaufen nützen.

Für Bürgermeister Roland Grillmeier ist klar, dass der Onlinehandel noch zunehmen wird. Er sieht in dieser Möglichkeit auch einen Service für die Menschen, verstärkt auch auf die heimischen Geschäfte zuzugreifen. Ein Besuch in den Fachgeschäften sei immer noch besser. "Die Beratung vor Ort kann kein Internet bieten." Dennoch müssten die Geschäfte mit dem Fortschritt gehen, zumal der Trend zum Online-Handel nicht mehr rückgängig gemacht werden könne.

Service vor Ort


Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich, der auch die Idee zu der Veranstaltung hatte, sieht im Internethandel und dem Service vor Ort, den die Geschäfte anbieten, die Zukunft. Gewerbefördervereins-Vorsitzender Stefan Grillmeier sieht eine zusätzliche Chance für die Gewerbetreibenden noch mehr vom großen Kuchen abzubekommen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.