Wirtschaftsministerin besucht Schott AG
Schott stärkt Stellung

Mit der neuen Rohrwanne 19 wird überwiegend Glas für die Pharmaindustrie hergestellt. Bereits im Februar wurde angetempert. Mit dabei waren (von links) Reinhard Männl, Peter Scherer, Dr. Volker Trinks und Standortleiter Stefan Rosner. Beim morgigen Besuch von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner wird die Schott AG natürlich auch ihre aktuellen Investitionen in die Zukunft vorstellen. Bild: jr
Wirtschaft
Mitterteich
27.04.2016
889
0

Die Schott AG setzt auf Zukunft. Und dafür wird kräftig investiert, etwa in die Rohrwanne 19. Die wurde bereits in Betrieb genommen, doch wird am Freitag beim Besuch von Ministerin Ilse Aigner nochmal ein offizieller Termin nachgeschoben.

Für die Zukunft ausgerichtet hat sich die Schott AG am Standort Mitterteich. 2015 und 2016 wurde für den Bau der neuen Palettieranlage und der Rohrwanne 19 ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag ausgegeben. Damit wurde der Standort zukunftssicher und wettbewerbsfähig gemacht.

Nach Abschluss der Bauarbeiten erhält das Unternehmen am morgigen Freitag hohen Besuch. Angekündigt haben sich Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, sowie Vorstand Dr. Frank Heinricht, von der Schott AG aus Mainz. Nach einem kurzen offiziellen Teil werden beide die Neubauten besichtigen. Schott gehört zu den bedeutendsten Arbeitgebern in der nördlichen Oberpfalz.

Nachfrage steigt


Die Erweiterung der Produktionsstätte war nötig geworden, weil Schott mehr Pharmaglas verkauft. Die weltweite Nachfrage nach Typ 1 Glas für die Pharmaindustrie steigt. Produziert wird in der neuen Rohrwanne das Glas der Marke "Fiolax". Daraus werden hochwertige Fläschchen, Spitzen, Ampullen oder Karpulen hergestellt. In diese füllt die Pharmaindustrie später Injektabilia, als Medikamente, die injiziert werden. Der Bedarf der Pharmazeuten an solchen hochwertigen Verpackungen steigt stetig an. Genau auf diese Anforderungen ist Fiolax ausgelegt. Die Produktionskapazität im Geschäftsbereich Tubing wird sich dadurch auf mehr als 140 000 Tonnen erhöhen.

Die Bauarbeiten für die Rohrwanne 19 haben im Mai vergangenen Jahres begonnen. Am 29. Februar dieses Jahres wurde "angetempert", anschließend war die Belegschaft zu einer Brotzeit eingeladen. Ergänzt wurde die Betriebserweiterung durch den Neubau der Wanne 15, die bereits im Frühjahr 2015 abgeschlossen wurde, sowie den Neubau der hochautomatischen Palettieranlage.

1200 Arbeitsplätze


Aktuell sind am Standort Mitterteich, nach der Neueinstellung von 150 Mitarbeitern und 50 weiteren im kommenden Jahr, rund 1200 Personen beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden liegt bei 31 jungen Kräften und bleibt damit konstant. Die Zukunftsaussichten für den Standort sind mehr als positiv, wobei sich das Wettbewerbsumfeld verändert. Nach den erfolgreich abgeschlossenen Bauarbeiten stehen nun Erhaltungsinvestitionen an. Dies heißt Reparaturen vorhandener Waren und Investitionen in die Infrastruktur, so auch die Verbesserung in die Sauerstoff- und Erdgasversorgung. Eingebunden in die Bauarbeiten waren überwiegend lokal ansässige Unternehmen, mit denen die Schott-Geschäftsleitung schon seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.