Bayern-3-Dorffest: Begeisterung der Initiatoren ist ansteckend
„Das Engagement und die Hilfsbereitschaft sind riesig“

Claudia Rieß (mit dem Bayern-3-Maskottchen) und Sebastian Scherl. (Foto: Martin Maier)
Freizeit
Moosbach
08.09.2016
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Dorffest-Initiator Sebastian Sperl und Bayern-3- Moderatorin Corinna Theil gaben sich beim Finale gegenseitig Halt. (Foto: Martin Maier)

Claudia Rieß und Sebastian Sperl, beide Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Moosbach, haben sich bei Bayern 3 für das Dorffest für Moosbach beworben.



Es sind nur noch ein paar Tage bis zum Bayern-3-Dorffest. Wie ist die Stimmung bei euch in Moosbach?

Wir fiebern alle dem 10. September entgegen. Die Stimmung ist super und ausgelassen, die Vorfreude auf das Dorffest kaum in Worte zu fassen. Das Engagement und die Hilfsbereitschaft sind riesig und gehen weit über die Gemeindegrenzen hinaus.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, euch für das Bayern- 3-Dorffest zu bewerben?

Unser größter Wunsch war, das Bayern-3-Dorffest endlich einmal in die Oberpfalz zu holen. Gleichzeitig wollten wir für unser Heimatfestjahr 2017 einen ganz besonderen und einmaligen Startschuss setzen.

Was war die schwierigste Hürde auf dem Weg zum Dorffest?

Im ersten Moment das Bewerbungsvideo. Wir konnten uns kaum vorstellen, in der Kürze der Zeit ein geniales Drehbuch, ein professionelles Kamerateam und das nötige Equipment auf die Beine zu stellen. Doch schon während der Dreharbeiten waren wir vom Enthusiasmus und der Begeisterung aller total geflasht. Auf unser Video sind wir mehr als stolz!

Haben die Wettkämpfe eure Region zusammengeschweißt?

Ab dem Videodreh über die Votingphase, die On-Air-Challenges bis hin zum Finale wurde das Wort Zusammenhalt in unserer Region neu definiert. Es war wie eine Welle, die uns alle mitgerissen hat und noch mitreißt und Jung und Alt gleichermaßen zusammengeschweißt hat.

Gab es schon einmal etwas Vergleichbares in Moosbach?

Nach dem letzten Heimatfest 2007 war ein ähnliches Gefühl in Moosbach. Aber längst nicht in einem solchen Ausmaß wie jetzt. Mit dem Bayern-3-Dorffest haben wir Oberpfälzer definitiv Geschichte geschrieben.

Seid ihr nervös?

Nervös ist der falsche Ausdruck – wir sind vielleicht etwas angespannt, fühlen uns aber sicher und absolut gut aufgehoben bei dem erfahrenen und herzlichen Team von Bayern 3 und der voll motivierten Bevölkerung an unserer Seite.

Worauf freut ihr euch am meisten?

Natürlich auf alle Stars und Musik- Acts an diesem Tag, auf Corinna Theil und ihre Frühaufdreher, auf ein unvergessliches und absolut einmaliges Mega-Ereignis. Und vielleicht geht ja auch unser größter Traum in Erfüllung: einmal in unserem Leben vor so vielen Menschen auf der großen Dorffest-Bühne stehen zu dürfen.

Gemeinsames Zittern


Das Moosbacher Organisationskomitee lernte die Bayern- 3-Moderatorin Corinna Theil erst einen Tag vor dem Finale kennen. Trotzdem entwickelte sich schnell eine herzliche Beziehung. Beim gemeinsamen Musizieren am Abend – unter anderem griff Bürgermeister Hermann Ach zum Instrument – war schnell das Eis gebrochen.

Am Finaltag fieberte dann auch Theil mit den Moosbachern. „Nicht nur wir, sondern auch sie war nervös“, lacht Gemeindemitarbeiter Sebastian Sperl. Schließlich sei es auch für sie das erste Duell um das Bayern-3-Dorffest gewesen. „Ich weiß wirklich nicht, wer mehr gezittert hat“, blickt Sperl zurück.

Da war es gut, dass sich beide gegenseitig unterstützten. Dabei durften natürlich herzliche Umarmungen und Händchenhalten nicht fehlen. Aber nicht nur die Moderatorin hat ihn begeistert: „Die Zusammenarbeit mit dem gesamten Radiosender ist super. Das sind alles Profis.“

Riesen Geburtstagsfete


Hermann Ach ist wahrscheinlich der Bürgermeister, der die größte Geburtstagsparty Deutschlands feiert. Der Moosbacher Rathauschef wird am Samstag, 10. September, 46 Jahre alt.

Da kommt es doch gelegen, dass das Bayern-3-Dorffest an diesem Tag in seiner Gemeinde über die Bühne geht. „Meine Freunde haben keine Zeit, mit mir Party zu machen. Die müssen schließlich alle mithelfen“, schränkt er allerdings gleich mit einem Lachen ein. Natürlich hätten ihn Bekannte auf diese Besonderheit schon des Öfteren angesprochen.

Eine Runde könne er aber am Samstag nicht ausgeben, schließlich werden bis zu 70 000 Besucher erwartet. „Das kann ich mir nicht leisten. Da müsste ich ja arbeiten bis ich 125 bin.“ Überrascht darf man sein, ob es ein extra Ständchen für den Bürgermeister geben wird. (rti)
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