Bayern-3-Dorffest: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gut vorbereitet
Großeinsatz für Megaparty

"Wir sind wirklich gut vorbereitet. Allen Sicherheitsbedürfnissen wird Rechnung getragen." Zitat: Martin Zehent, Erster Polizeihauptkommissar
Freizeit
Moosbach
08.09.2016
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(ck/rti) "Wir erwarten ein schönes, fröhliches Fest." Wenn das der Leiter der Polizeiinspektion Vohenstrauß, Martin Zehent, im Vorfeld des Bayern-3-Dorffests sagt, dann kann man sich getrost sicher fühlen. Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz sind optimal vorbereitet, wenn am Samstag, 10. September, bis zu 70 000 Leute nach Moosbach kommen.

Der Erste Polizeihauptkommissar, der täglich bei den Aufbauarbeiten vor Ort ist, schwärmt von der super Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Rotem Kreuz, Gemeinde und BR: "Wir sind wirklich gut vorbereitet. Allen Sicherheitsbedürfnissen wird Rechnung getragen." Es gebe selbstverständlich an den Eingängen Personenkontrollen. "Aber es muss kein Besucher befürchten, gegängelt zu werden." Um die Sicherheit zu gewährleisten, hat die Polizei laut Zehent Unterstützung aus dem gesamten Präsidialbereich angefordert. Außerdem wird eine größere Anzahl an Zivilkräften vor Ort sein.

Gelände eingezäunt


Bayern 3 weist darauf hin, dass "aufgrund jüngster Geschehnisse zusätzliche Präventionsmaßnahmen erforderlich sind". Deshalb ist erstmals das Veranstaltungsgelände beim Dorffest eingezäunt. Die Veranstalter bitten die Besucher, dass sie möglichst früh anreisen, denn wegen der Kontrollen könne es auch zu längeren Warteschlangen kommen. Sie empfehlen, große Rucksäcke und Taschen zu Hause zu lassen. "Nehmt nur Handy, Schlüssel, Geldbörse und kleinere Taschen mit."

In acht Sitzungen hat die Feuerwehr ein umfassendes Sicherheitskonzept erstellt. Nichts wird dem Zufall überlassen. Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer aus Pleystein übernimmt die Einsatzleitung. Über 180 Feuerwehrleute aus dem östlichen Landkreis Neustadt und dem angrenzenden Landkreis Schwandorf sind im Einsatz. 60 Mann sind als Parkplatzeinweiser eingeplant, 80 Aktive für die Sicherheitswache abgestellt, und 47 Leute übernehmen den Absperrdienst.

Der Kreisbrandinspektor ist jetzt schon stolz auf seine Leute: "Allen Feuerwehrkameraden, die sich ehrenamtlich an dieser einmaligen Großveranstaltung in unserer Heimat beteiligen und dadurch echten, kameradschaftlichen Zusammenhalt zeigen, sage ich ein herzliches 'Vergelt's Gott'."

Arbeit in zwei Schichten


In die gleiche Kerbe schlägt Sandro Galitzdörfer vom BRK Kreisverband Weiden-Neustadt: "Wir stemmen den Rettungsdienst beim Dorffest fast ausschließlich mit unseren eigenen Leuten. Darauf sind wir schon sehr stolz", macht der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter klar. Anfangs hätte er nicht gedacht, dass "wir das alleine schaffen können". Nun zeige sich aber "unsere Schlagkraft". Es seien sehr viele Ehrenamtliche bei der Veranstaltung unterwegs.

Am Samstag arbeiten die Rettungskräfte im Zweischichtsystem. Vor Ort sind 4 Rettungswagen, 5 Krankenwagen, 10 Fußtrupps (jeweils 3 Personen), 2 Unfallhilfsstellen mit jeweils 10 Personen, 1 Betreuungseinheit ("Für kleinere Sachen wie Blasen"), 1 Einheit Technik und Sicherheit ("Kümmert sich unter anderem um Beleuchtung und Infrastruktur") sowie die Einsatzleitung mit 10 Personen. Auf dem Festgelände hat das Rote Kreuz außerdem zwei Sammelfahrzeuge (Golf-Caddies) und ein Quad zur Verfügung.

Pro Schicht sind jeweils 103 Einsatzkräfte, die sich aus Bereitschaft, Wasserwacht und Bergwacht rekrutieren, unterwegs. Dazu kommen noch 3 Ärzte und 1 leitender Notarzt. "Das ist mit Abstand die größte Absicherung, die unser Kreisverband jemals geleistet hat. Wir sind aber gut gerüstet", ist sich Galitzdörfer sicher.

Wir sind wirklich gut vorbereitet. Allen Sicherheitsbedürfnissen wird Rechnung getragen.Martin Zehent, Erster Polizeihauptkommissar
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