Exkursion mit Pilzsachverständigem Stefan Hartwig
52 Pilzarten in Körben

Stefan Hartwig, Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, erklärte nach der Wanderung die gefundenen Pilze. Mit dabei war auch der siebenjährige Jakob, der stolze seine gefundenen Schwammerln präsentierte. Bild: gi
Freizeit
Moosbach
16.09.2016
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14 Pilzwanderer hatten sich auf nach Pleystein den Weg in den Wald gemacht. Stefan Hartwig, Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, erklärte bei der zweistündigen Wanderung die gefundenen Schwammerln. Trotz der Trockenheit fanden die Teilnehmer 52 Pilzarten, wobei 20 essbar waren und der Rest ungenießbar oder giftig.

Neben 8 verschiedenen Täublingen waren auch mehrere Milchlingsarten, Knollenblätterpilze, Schleierlinge und vieles andere in den Körben. Auch bekannte Arten wie Pfifferling, Marone, Birkenpilz sowie auch Steinpilz wurden gesammelt. Als giftigste Pilze erklärte Hartwig den Porphyrbraunen Wulstling, aus der Gattung der Knollenblätterpilzen und den Kahlen Krempling, der als tödlich gilt. Der Fachmann zeigte, wie die Schwammerln an Lamellen oder Röhren, am Stiel, am Geruch und Geschmack und bei manchen Exemplaren am Fühlen erkennbar sind. Verwechslungen können schlimme Folgen haben. Dazu gab der Vohenstraußer noch Tipps der Zubereitung.

Der Sachverständige empfahl, nur Pilze zu sammeln, die man gut kennt. Dabei sollte ein luftdurchlässiger Korb verwendet werden, in dem nur saubere Pilze kommen. Sie sollten nicht probiert werden, denn alle sind roh giftig. "Vor der Zubereitung nicht waschen, da sie sonst den Geschmack verlieren", war ein weiterer Tipp.
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