Letzte Marterlwanderung von OWV und Pfarrgemeinderat
Schicksalen auf der Spur

Bei Sonnenschein startete die vorläufig letzte Marterlwanderung von OWV und Pfarrgemeinderat. Der Regen holte die Teilnehmer jedoch bald ein. Bild: gi
Freizeit
Moosbach
15.10.2016
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OWV und Pfarrgemeinderat hatte zur vierten und vorläufig letzten Marterlwanderung eingeladen. Unter den 20 Teilnehmern war auch Pfarrer Josef Most. OWV-Vorsitzender Peter Franz übernahm die Führung.

Vorbei am Mariengedenkstein der Familie Wittmann hielt die Gruppe vor dem "Feneisn-Kreuz" inne, das 1867 errichtet worden war. In unmittelbarer Nähe war Martin Feneis in der Hochwasser führenden Pfreimd ertrunken.

Dann ging es über den Strehberg zum Anwesen Mayer, wo die hölzerne Gedenktafel von Anna Kellermayer steht. Anschließend kamen die Wanderer an den beiden Kindl-Kreuzen vorbei an die Straße nach Gebhardsreuth.

Am Ortseingang befindet sich am Straßenrand ein Sühnekreuz, das im Garten der Familie Uschold gefunden, zuerst im Ort und dann an den Ortseingang versetzt worden war. Am Weg nach Grub erinnert an einer kleinen Feldscheune das Marterl der Familie Ulrich aus Grub an die glückliche Heimkehr aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert.

Weiter gelangten die Teilnehmer zum Hintereingang des Kurparks, wo das Feldkreuz der Familie Baier aus Grub steht. Andreas und Barbara Baier ließen es zur Ehre Gottes errichten. Ein Bildstock jenseits des Weihers erinnert an ein Unglück im Jahr 1878, bei dem ein Fuhrmann unter seinem umgestürzten Wagen starb. Die Wanderung klang im Café Eger aus.
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