Nachfeier des Bayern-3-Dorffests
Wie Goldmedaille bei Olympia

Die Moosbacher Turnhalle reichte für die Nachfeier des Bayern-3-Dorffests nicht aus. Aber in der Aula der Schule war für die vielen Helfer noch ausreichend Platz. Bild: gi
Freizeit
Moosbach
12.10.2016
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Gigantisch war das Bayern-3-Dorffest in Moosbach am 10. September mit rund 70 000 Besuchern. Gigantisch war auch die Nachfeier mit rund 800 Gästen.

Da die Turnhalle zu klein war, musste die Schulaula noch herhalten. Eine logistische Meisterleistung der Verantwortlichen war die Versorgung der Gäste mit Essen und Trinken. Da gab es zu keiner Zeit lange Staus oder ein Anstehen am Büfett oder Theke. "Ja, die Moosbacher können halt feiern", war allerorts anerkennend zu hören.

Lob von allen Seiten


In der ersten Reihe befand sich eine starke Abordnung des BR mit Moderatorin Corinna Theil. Sie und Bürgermeister Hermann Ach begrüßten die vielen Helfer. Ach bezeichnete das Dorffest als Superlative in der Geschichte des Markts. Er verglich die Veranstaltung als Olympiateilnahme mit einem Goldmedaillengewinn. Besonders freute es ihn, dass es keine größeren Zwischenfälle gab. Allerorts gab es nur lobende Worte. "Das schaffen nur die Moosbacher", freute sich das Gemeindeoberhaupt. Er dankte seinen Mitarbeitern Claudia Rieß und Sebastian Sperl, die die Bewerbung für das Dorffest abgeschickt hatten.

Natürlich hatte Ach nur Dankesworte für das Bayern-3-Team. Von Anfang an bestand eine freundschaftliche Vertrauensbasis. Auch die Behörden und verschiedene Einrichtungen wurden von Beginn an eingebunden. Die Zusammenarbeit war völlig unkompliziert. Ach sprach auch die Mithilfe der Vereine, Firmen und freiwilligen Helfer sowie der 24 Feuerwehren an. "Niemand musste zur Mitarbeiten gebettelt werden. Alle brachten sich freiwillig und unentgeltlich dort ein, wo sie gebraucht wurden."

Großer Zusammenhalt


Bei den Vorbereitungen gab es so manchen Sitzungsmarathon, wie zum Beispiel bei der Organisation der Essenausgabe. Ach freute sich über den unglaublichen Zusammenhalt der Gemeinde und der gesamten Region. Er dankte den Grundstückseigentümern, die das Festgelände ohne jegliche Entschädigung hergaben. Maisfelder wurden vorzeitig abgeerntet. Der Rathauschef lud dann zur Nachfeier ein. Dazu spendierte die Kulmbacher Brauerei die Getränke. Die Essensausgabe verlief in sechs Reihen in Windeseile. Der Bürgermeister rief zur Teilnahme an einer Fahrt zum Bayern-3-Dorffest 2017 auf. Kurz sprach er auch das finanzielle Ergebnis an, allerdings ohne Zahlen zu nennen. Ach verriet aber, dass das äußerst positiv ausfiel.

Schlachtruf einstudiert


Dann war Theil mit ihrem Schlachtruf "Wenn d'Moosbecher kumma mou da Aiabon brumma. Brummt da Aiabon niad, dann sans d'Moosbecher niad" an der Reihe. Sie hatte keine Mühe, denn den Text hatte sie als "Moosbach-Fan" schon beim Dorffest-Finale einstudiert. Bis spät in die Nacht hinein unterhielt Bayern-3-DJ Jerry Gstöttner die Besucher.

Das schaffen nur die Moosbacher.Bürgermeister Hermann Ach
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