Beeindruckender Klavierabend der Musikschule Moosbach
Von Chopin bis Joplin

Sophia Guttenberger hatte keine Mühe beim Klavierstück "Polonaise" in g-moll von Frederic Chopin. Bild: gi
Kultur
Moosbach
07.03.2016
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"Seid stolz auf eure Kinder", rief Wolfgang Ziegler, Leiter der Musikschule Moosbach, den Eltern im Rathaussaal nach einem mehr als gelungenen Klavierabend zu. Die Leistungen der jungen Musiker würden das hohe Niveau der Musikschule verdeutlichten.

Was die Musikschüler mit ihren Lehrern Klara Bäumler, Sieglinde und Wolfgang Ziegler, Friedemann Kloss, Daniela Ermer und Jürgen Rohr einstudiert hatten, wurde mit viel Beifall belohnt. Das Repertoire von 20 Liedern ging von Brahms über Chopin und Beethoven bis zu Billy Joel, Richard Rodgers und Scott Joplin. Den Anfang machten Katharina Schulz und Klara Bäumler auf dem Klavier mit dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms. Tobias Schulz (Trompete) spielte gekonnt "Trumpet Voluntary" von John Stanley. Karolina Schießl (Klavier) bewies mit "Looking back" von Daniel Hellbach ihr Können.

Sophia Guttenberger hatte keine Mühe beim Klavierstück "Polonaise" in g-moll von Frederic Chopin. Für Abwechslung sorgte Sophia Simon auf ihrer Geige in Begleitung von Klara Bäumler (Klavier) mit der Sonate F-Dur: Allegro von Georg Friedrich Händel. Nadina Wild (Klavier) unterlief bei der Sonate in G-Dur: Allegro von Ludwig van Beethoven kein Fehler. Das "Play Piano Play Nr. 8" von Friedrich Gulda ließ Katharina Schulz auf dem Klavier erklingen.

Zu zweit geht es leichter


Carolin Busch (Klarinette) und Isabella Steiner (Klavier) spielen gerne im Duett. Das bewiesen sie bei den Stücken "The Carmans Whistle" von William Byrd und "Last of the summer wine" von Ronnie Hazlehurst. "High Heels" hieß das Stück von Ludovico Einaudi, das Marina Ketscher auf dem Klavier zum Besten gab. Mehrere Instrumente spielt Tobias Schulz. Nach seinem Trompeteneinsatz zeigte er mit "City Lights" von Ashley Hicklin auf dem Klavier sein Können. Gemeinsam interprestierten Katharina Schulz (Querflöte) und Klara Bäumler (Klavier) die "Berceuse" von Gabriel Faure.

Dorothea Kindl spielte fehlerlos auf dem Klavier "Jardin du Luxembourg" von Daniel Hellbach. Vierhändig erklang anschließend "New York bei Nacht" von Uli Molsen auf dem Klavier durch Sophia Guttenberger und Karolina Schießl. Mit Klavierbegleitung von Klara Bäumler präsentierte Theresa Süß auf ihrer Geige das Concerto a-moll: Presto von Antonio Vivaldi. Mit "The Wind Beneath My Wings" von Jeff Silbar, gespielt von Laurens Reber auf dem Klavier", wurde das letzte Drittel des Konzertes eingeleitet. Es folgte Anna Gollwitzer (Horn) mit der "Solitude" von Forrest L. Buchtel. Ludwig Kraus (Klavier) mit Trommelbegleitung (Jürgen Rohr) brachte mit dem "Original Rag" von Joplin Scott Schwung in den Saal.

Großer Beifall


Mit der "Tarantella" von Valery Aleksandrovich erhielt Nadina Wild (Klavier), unterstützt von Klara Bäumler, viel Beifall. Romantisch wurde es im Saal beim "Blue Moon" von Richard Rodgers, dargeboten von Lorenz Niederl (Trompete) und Wolfgang Ziegler (Klavier). Den krönenden Abschluss setzte Christian Frischholz mit einer Klasseleistung in Begleitung von Jürgen Rohr (Trommel) mit dem "Root Beer Rag" von Billy Joel.
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