Musikantentreffen des OWV Moosbach ein voller Erfolg
Zuhörer stimmen mit ein

Kultur
Moosbach
23.02.2016
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Die Freunde der Volksmusik rücken gerne eng zusammen, wenn es darum geht, einmal wieder zünftige Wirtshauslieder zu hören. Trotzdem mussten beim Musikantentreffen des OWV Moosbach einige Gäste draußen bleiben.

"Grüß Gott miteinander" spielten auf der Steirischen und sangen zum Auftakt die "Seebauer Moidla" aus Weiden zur Einstimmung beim Musikantentreffen des OWV im Vereinslokal Bock. Der Vorstand um Vorsitzenden Peter Franz freute sich über ein brechend volles Gasthaus. Viele Freunde bodenständiger Volksmusik waren gekommen. Die Veranstalter versuchten, alle Gästen unterzubringen. Man rückte ganz eng zusammen. Trotzdem mussten manche Besucher wieder den Heimweg antreten.

Liebe zur Heimat


Franz begrüßte auch Maria und Karl Mayer aus Burgtreswitz als regionale Urgesteine der Volksmusik. Der Vorsitzende führte gekonnt durchs Programm. Die "Seebauer Moidla" Marille Kett und Marga Roßmann unterstrichen in ihren selbstverfassten Liedern ihre Liebe zur Heimat, der schönen Oberpfalz, wie "Schau i vom Tal in d'Höh", "Die Jahreszeit" und "Heimatgedanken".

OWV-Vorstandsmitglied Richard Schwabl spielte auf seinem Akkordeon einen zünftigen Harmonika-Landler und "Mein Land Tirol", bei dem viele mitsangen. Im zweiten Teil griff er zu "Erinnerung an Zürich" und zur "Steirischen Polka" in die Tasten. Sepp Baier aus Wittschau mit seinen Kindern Martin und Kathrin auf Akkordeon, Gitarre und Kontrabass gaben im ersten Durchgang zünftige Wirtshauslieder und Volksmusik mit dem "Alpbachmarsch" und "Unter den Kastanien" zum Besten. Im zweiten Teil ging es mit "Warum bist du gekommen" und "Dahoam is dahoam" weiter.

Bei bekannten Liedern und Melodien sang und summte das Publikum fest mit. Viel zu Lachen gab es auch nach Gedichten und Witzen. Alfred Wittmann aus Kleinschwand, der erstmals öffentlich auftrat, spielte auf seinem Akkordeon "Tief drin in Böhmerwald" und anschließend den "Bajazzo". Nach der Pause folgten ein "Fränkischer Trinkspruch" und "Altes Eisen, Lumpen und Papier".

Musikalische Zeitreise


Der Vollblutmusiker Horst Beugler aus Vohenstrauß bot auf seiner alten Zither von 1848 eine musikalische Zeitreise durch Wien mit Johann Strauß sowie das Echo vom Königssee. Weitere ruhige Stücke waren der "Gruß an Obersalzberg" und das "Ave Maria". Alle Künstler wurden immer wieder von den begeisterten Zuhörern mit Applaus bedacht.

Während der Pause spielten die Musiker gemeinsam den "Sepplboirisch'n". Albrecht Degenkolb aus Hof griff in sein Akkordeon zu "Folies Bergère" einen Marsch von Paul Lincke sowie "Der Weg zum Herzen". Im zweiten Durchgang ließ er die "Heinzelmännchens Wachparade" und das "Wolgalied" erklingen. Nach der Pause spielte Eugen Eberhard auf seiner Gitarre und sang dazu "Die kleine Kneipe" und "Wahre Freundschaft soll nicht wanken".

Die vielen Gäste waren vom Niveau des Musikantentreffens begeistert. Deshalb baten sie immer wieder um Zugaben, so dass die Künstler nach dem offiziellen Teil noch einige Zeit weiterspielten.
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