Abgeordneter Albert Rupprecht besucht Asylbewerber in Tröbes - "Noch keine gemeinsame ...
Einfache Wege in Arbeit finden

Gastfreundlich luden die Ukrainer ihre Gäste MdB Albert Rupprecht (links) und Bürgermeister Hermann Ach (Dritter von links) zum Tee ein. Mit dabei Hausherr Helmut Voit. Bild: gi
Lokales
Moosbach
24.10.2015
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Sie haben Tränen in den Augen, wenn sie von ihrer Heimat, der Ukraine, sprechen. Wegen der Kriegswirren dort ließen sie alles liegen und stehen und versuchen ein neues Leben im Westen. Die neun Ukrainer - eine Familie mit Eltern, Kindern und Enkeln - sind im ehemaligen Schulhaus in Tröbes untergebracht. Ihr Hausherr Helmut Voit unterstützt sie nach Kräften. Er fährt sie zum Sprachunterricht, zur beruflichen Fortbildung und zum Einkaufen. Alle haben bereits Antrag auf Asyl gestellt.

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht besuchte mit Bürgermeister Hermann Ach die Ukrainer und erkundigte sich nach ihren Sorgen. Durch die Flucht musste der Sohn seine Elektrikerlehre unterbrechen. Jetzt ist er auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. "Das dürfte doch nicht zu schwer sein, denn der Strom hier ist der gleiche wie in der Ukraine", machte der Politiker Mut. Die Schwiegertochter will Altenpflegerin werden, und wird in Oberviechtach ausgebildet. Voit ist froh darüber, dass seine Schützlinge, die seit April in Tröbes sind, schon relativ gute Deutschkenntnisse besitzen.

Rupprecht bedauerte, dass es derzeit noch keine gemeinsame Informationsbasis, auf die alle Behörden Zugriff haben, für die Asylbewerber gebe. "Wir brauchen für alles ein regional aufgestelltes Verfahren mit bester Software und Datenbank." Der Politiker versprach, sich der Probleme der "Tröbeser Ukrainer" anzunehmen und zu helfen.
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