Antwort auf entscheidende Frage

Lokales
Moosbach
10.03.2015
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Rund ein halbes Jahr nach ihrer Gründung haben sich die Moosbacher Böllerschützen im Vereinsleben etabliert. Anfangs wurden sie jedoch zunächst belächelt.

Zu ihrer ersten Jahreshauptversammlung nach der Vereinsgründung im Herbst trafen sich die Moosbacher Böllerschützen im Vereinslokal Bodensteiner. Der Kauf eines Böllers sowie passende Vereinskleidung sind die nächsten Vorhaben, informierte Vorsitzender Martin Götz. Sein Stellvertreter Michael Reisnecker erinnerte an die Gründung. Elf Mitglieder haben den erforderlichen Fachlehrgang bestanden. Der Verein ist bereits Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Oberpfälzer Böllerschützen. Als unmittelbares Ziel nannte Reisnecker den Bau eines Festwagens, damit die Moosbacher beim Heimatfest 2015 in Eslarn dabei sein können.

Erfreuliche Entwicklung

Kassier Stefan Wittmann berichtete über eine erfreuliche Entwicklung der Finanzen. Dank Spenden und Mitgliedsbeiträgen stehe man im Plus. Kassenprüfer Michael Guttenberger hatte nichts zu beanstanden.

Bürgermeister Hermann Ach freute sich, dass es die Böllerschützen in Moosbach nun gebe. "Gäbe es den Verein noch nicht, müsste man ihn gründen", meinte das Gemeindeoberhaupt schon im Hinblick auf das Heimatfest 2017, denn da soll der Bezirks-Böllerschützentag in Moosbach stattfinden. Ach wünschte dem Verein nach dem erfolgreichen Start in der Zukunft viel Zulauf. "Ich freue mich schon auf eueren ersten öffentlichen Auftritt", machte er der Gruppe Mut.

Vorsitzender Götz sprach einige Zukunftsfragen an. Er nannte als oberstes Problem die Anschaffung von Böllern. Die Frage Eigenbau oder Kauf sei nun entschieden. Die Mitglieder wollen sich den Böller kaufen. Dazu steht am Freitag und Samstag, 13. und 14. März, eine Fahrt nach Berchtesgaden zu Händlern auf dem Programm.

Einheitliche Kleidung

Bei der Vereinskleidung sind noch einige Fragen zu klären. Es sollte ein einheitliches Outfit werden, eventuell mit historischem Hintergrund. Auch die Wahl eines Kommandanten stehe bald an. Götz dankte dem Bürgermeister für die Unterstützung bei der Gründung. "Da nahm uns Ach einige waffenrechtliche Verhandlungen mit dem Landratsamt ab."
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