Beherzte Griffe in die Tasten

Die jungen Instrumentalisten der Musikschule Moosbach zeigten beim Volksmusikabend im Rathaussaal ihr ganzes Können. Bild: gi
Lokales
Moosbach
29.04.2015
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Eine sehr gute Vorstellung lieferte die Musikschule Moosbach beim Volksmusikabend im Rathaussaal. Trotzdem hatte Leiter Wolfgang Ziegler einen kleinen Kritikpunkt.

Die Akteure boten ein zweistündiges Programm. Mit dem Marsch "Froh und Heiter" machte die Blechmusi den Auftakt zum Jubiläumsjahr der Musikschule, die es seit 30 Jahren gibt. Die Besucher brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Ziegler begrüßte die Gäste, Bürgermeister Hermann Ach sowie den Förderverein der Musikschule mit Vorsitzendem Hans Roßmann. Etwas enttäuscht war er, dass viele Eltern und die Bevölkerung dies "nicht so als Event wahrnehmen".

"Großvaters Uhr"

Die Steirische Gruppe griff in die Tasten zum "Walzer für Harmonika" und zu dem flotten Stück der "Pigneider Polka" sowie den "Theresa-Walzer", die Ziegler mit dem Horn begleitete. Das Steirische Ensemble hatte noch mehr Stücke im Gepäck, wie den "Stuaner Ländler", "Auf der Osserwiese und "Großvaters Uhr", einen Boarischen aus dem Bayerischen Wald. Die Stubenmusi mit Akkordeon, Gitarre, Bass und zwei Hackbrettern glänzte mit einem Bayerischen Landler, dem "Sölden-Köpfl-Marsch" sowie der "Geisterstubm-Polka".

Sechs Mädchen aus der vierten Klasse des Schulchors, die Ziegler unterrichtet, sangen herzerfrischend "Leit, Leit, Leitn müsst's lustig sei" und vom "Rindvieh", dabei wurden sie klatschend vom Publikum mit begleitet. Die Tanzlmusi schmetterte den "Drischlegel Boarischen" auf und spielte das lustige Stück "Immer heiter" sowie "Bleib bei mir" und "Auf und Ab". Soloeinlagen gab es von Christina Feil. Sie spielte mit dem Akkordeon den "Winzertanz" von den Oberkrainern. Lea Argauer ließ mit der Steirischen den "Zillertaler Hochzeitsmarsch" erklingen.

Trompetenecho erschallt

Magdalena Fuchs spielte gekonnt den "Heizraum Boarischen" mit der steirischen Harmonika. Maximilian Stefinger ließ das Trompetenecho auf der Steirischen erschallen. Die Tröbeser Dorfmusikanten mit Andreas Hofmeister, Bastian und Lara Dirscherl spielten prächtig mit Steirischen und Gitarre die "Tante Mizzi", die "Heymanpolka" oder "Drom aufm Berg".

Den offiziellen Teil beendete die Blechmusi mit "San Angelo" und "Auf der Autobahn". Mit heiteren Beiträgen, bei denen es viel zu Lachen gab, trug Max Frischholz zu einem abwechslungsreichen und gelungenen Abend bei. Er erhielt großen Beifall. Anschließend griffen die älteren ehemaligen Musikschüler in die Tasten und spielten weiter zünftig auf.
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