Böhmischer Traum zum Abschied

Lokales
Moosbach
02.10.2015
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Seit Juni zeigten Oberpfälzer Musikgruppen bei den Serenaden in Moosbach ihr Können. Die neunte Band waren die "Böhmischen Blechblous'n". Sie spielten den Schlussakkord.

Auch bei der letzten Serenade zeigte sich der Kurpark trotz frischer Temperaturen von seiner besten Seite. Bürgermeister Hermann Ach, selbst Trompeter bei der "Böhmischen Blechbluos'n", freute sich über den guten Besuch.

Mit dem "Erzherzog-Albrecht-Marsch" der österreichisch-ungarischen Armee brachten die Musiker die Besucher sofort in Stimmung. Beim Medley von Michael Klostermann kamen Melodien wie der "Böhmerwald-Walzer", "Heit scheint da Mou so schöi" oder "Tief drin im Böhmerwald" zutage. Gekonnte führte Ach durch das Programm. Mit Beifall wurde der "Andulka-Marsch" quittiert. Das Stück "B wie Böhmisch", eine wunderschön gemütliche Polka von Michael Kühn, brachte viele ins Schwärmen.

Unter dem Beifall der Gäste stellte der Rathauschef die Musikanten vor. Der Band gehört Franz Sturm aus Moosbach (Tenorhorn und Bariton) an. Das Horn bläst Stefan Strigl aus Waldthurn. Für den Bass sorgt Florian Forster und das Schlagzeug Franz Strigl, beide aus Pleystein. Aus der Blasmusikszene ist Hans Prem aus Tröbes mit seinem Flügelhorn nicht mehr wegzudenken. Als Ideengeber und Antreiber der Gruppe wurde Tobias Zeitler, Stadtkapellmeister in Oberviechtach und Trompeter, vorgestellt.

Mit dem Egerländer Lied "Bis bald auf Wiedersehen" wollten sich die Musiker verabschieden. Das gelang ihnen angesichts der Forderungen nach Zugaben nicht. Mit dem "Böhmischen Traum" und der Polka "Gute Nacht, schlafe gut" von Ernst Mosch endete schließlich eine Serenade der Extraklasse.
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