Breitbandnetz voll ausbauen

Lokales
Moosbach
02.12.2014
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Der Bau- und Umweltausschuss ist grundsätzlich für einen Vollausbau des Breitbandnetzes. Als nächster Schritt steht die Ausschreibung an.

Vorher müsse aber das Erschließungsgebiet festgelegt werden, sagte Bürgermeister Hermann Ach in der Sitzung. Ein Vollausbau koste der Gemeinde etwa 1,7 Millionen bei 980 000 Euro Zuwendungen. Alle Orte der Großgemeinde wurden durchgegangen und nach Lösungen für einen Breitbandanschluss gesucht. Probleme bestehen für die Räume Tröbes, Rückersrieth und Ödpielmannsberg. Rainer Niedermeier vom Breitbandzentrum Amberg schlug vor, die Angebote der Firmen abzuwarten. Sollte finanziell noch Platz sein, so könnte das Erschließungsgebiet erweitert werden.

Energienutzungsplan

Der Energienutzungsplan für Moosbach liegt seit einiger Zeit vor. Nun beschäftigte sich das Gremium mit der Umsetzung. Der Katalog enthält eine lange Liste von Maßnahmen für energetische Verbesserungen. Der Bauausschuss beschloss, dem Gemeinderat folgende Investitionen vorzuschlagen: Erneuerung der Heizungspumpen in Mittel- und Grundschule sowie der Turnhalle (110 000) Euro. Im Hallenbad wird die Erneuerung der Feuchtraumleuchten (34 000 Euro), der Heizkreispumpen (24 000 Euro) und der Lüftungsanlage (320 000 Euro) angestrebt.

Statt einem vom Ingenieur-Büro vorgeschlagenen Windfang im Eingangsbereich sollen erst vorher die Dichtungen aller Türen und Fenster überprüft werden. Dringend erforderliche Dämmarbeiten an Fenstern und Türen in der Mittel- und Grundschule, Aula, Lehrerzimmer und Turnhalle sollen zunächst zurückgestellt werden, ebenso Wärmedämmungsarbeiten und die Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsregelung im Rathaus. Maßnahmen zur Energieeinsparungen an der Straßenbeleuchtung sind bereits im Gange, erklärte Bürgermeister Ach.

Weitere Vorschläge des Planungsbüros wie die Erstellung eines Gebäude-Sanierungskatasters oder die Einführung einer grünen Hausnummer, quasi eines öffentlichen energetischen Gütesiegels, wurden zurückgestellt.

Johann Schnupfhagn regte die Sanierung des unschönen Sockelbereichs am Rathaus an. Erfreut gab Ach bekannt, dass der Markt eine Stabilisierungshilfe in Höhe von 700 000 Euro bewilligt bekommen habe. "Trotzdem müssen wir weiterhin den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung des Haushaltes weitergehen", sagte der Rathauschef..
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