CSU will Mehrheit zurück

Mit dieser Mannschaft um Vorsitzenden Michael Guttenberger (rechts) und Bürgermeister Hermann Ach (Zweiter von rechts) will die CSU Moosbach für die Gemeinde und ihre Bürger arbeiten. Bild: gi
Lokales
Moosbach
07.03.2015
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Dass seine Partei im Moosbacher Marktrat nicht mehr in der Überzahl ist, schmerzt CSU-Vorsitzenden Michael Guttenberger noch immer. "Wir müssen alles daran setzen, damit wir bei der nächsten Wahl wieder die Mehrheit gewinnen."

In der Jahreshauptversammlung bedauerte Michael Guttenberger den Verlust eines Mandats im Gemeinderat. Dadurch habe die CSU die absolute Mehrheit verloren. Zu manchem Gemeindebürger sei diese Tatsache noch nicht durchgedrungen. Bei Unzufriedenen werde immer noch der "schwarze CSU-Sumpf" verantwortlich gemacht.

Nicht zerstritten

"Es sind Anträge gestellt oder Entscheidungen getroffen worden, die mit zukunftsorientiertem Denken wenig zu tun haben", kritisierte der Vorsitzende. Es gebe Gemeinderäte, die mit hochrotem Kopf auf den Tisch klopfen, nur weil Ungerades nicht gerade werden wolle. Das Kopfschütteln der Zuhörer sei oft verständlich. "Wir hoffen darauf, dass die Moosbacher erkennen, dass eine CSU-Mehrheit dringend erforderlich ist", hoffte Guttenberger. Er sei stolz, dass die sich CSU-Familie nach dem Verlust des Sitzes nicht zerstritten habe, sondern gestärkt weiterarbeite.

Der Vorsitzende listete die vielen Aktionen auf, die die CSU mit der Jungen Union und der Frauen-Union organisiert hatte. Stefan Brandmiller berichtete über solide Finanzen. Hans Steger und Erwin Hierold bestätigten dem Kassier einwandfreie Arbeit. Steger informierte, dass von 2500 Euro Mitgliedsbeiträgen rund 2200 Euro an den Landesverband abgeführt werden müssen.

Kreis- und Gemeinderat Josef Hierold berichtete für den verhinderten Andreas Meier über die Kreispolitik. Er sprach von großem Glück, "so einen kompetenten Landrat zu haben". Auch mit dessen Stellvertreterin Margit Kirzinger (SPD) könne man gut zusammenarbeiten.

Hierold und Kreisrat Hans Roßmann boten sich an, in einer eigenen Versammlung über die Großbaumaßnahmen des Landkreises zu berichten. Im Gemeindegebiet sind das der Brückenbau in Burgtreswitz und der Ausbau der Kreisstraße von Böhmischbruck nach Etzgersrieth. Auch Hierold bedauerte die Situation im Marktrat. Da werde um des Kaisers Bart gestritten und der Bürgermeister "geganselt". In Gemeinden, in denen herumgekaspert werde, könne nie was rauskommen.

Bürgermeister Hermann Ach dankte der CSU für die vielen Aktivitäten und erinnerte an die Spielplatzerweiterung im Kurpark mit dem Oberpfälzer Waldverein und die Glas-Einhausung des Buswartehäuschen in Gaisheim durch Martin Götz. Er rechtfertigte die Entscheidung des Marktrats, die Mittelschule aufzulösen. Die Zahlen sprächen für sich. "Aussitzen hilft nicht. Die Mehrheit der Eltern will ihre Kinder nach Vohenstrauß schicken."

Ausschuss unnötig

Den Ausschuss "Marktentwicklung und Tourismus" habe die Gegenseite aus fehlendem Wissen gefordert. "Sie wussten halt nicht, was schon alles unternommen wurde." Ach sprach die vom Freistaat bewilligten 1,8 Millionen Euro für die Entschuldung der Gemeinde an. Das und vieles mehr habe die CSU Moosbach zuwege gebracht. Der Bürgermeister bat um Hilfe bei den Vorbereitungen des Heimatfestjahrs. Alle Orte sollen eingebunden werden. Die Vorsitzenden der CSU Tröbes (Josef Schafbauer) und der Jungen Union (Armin Bulenda) dankten für die gute Zusammenarbeit.
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