"Der Kobold" poltert am Klavier

Junge Talente zeigten beim Klavierabend der Moosbacher Musikschule ihr Können. Bild: gi
Lokales
Moosbach
27.03.2015
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Einen niveauvollen Klavierabend boten die Musikschüler im Moosbacher Rathaussaal. Dabei wechselten sich sanfte und polternde Töne ab.

Es musizierten Schüler von Wolfgang Ziegler, Klara Bäumler, Daniela Ermer und Friedemann Kloos. Musikschulleiter Wolfgang Ziegler begrüßte unter anderem Bürgermeister Hermann Ach, den Vorsitzenden des Fördervereins und Altbürgermeister Hans Roßmann sowie Vorstandsmitglied Josef Enslein. "Machen Sie die Augen zu und genießen Sie den schönen musikalischen Abend", empfahl Ziegler.

Den Auftakt machte Lisa-Maria Franz mit dem Lied "Ohne Worte" von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Außerdem präsentierte sie noch eine Gavotte "Aus meinem Tagebuch" von Max Reger. Flott spielte Johannes Kraus "Alla Turca" von Wolfgang Amadeus Mozart. Bedächtiger wurde es mit dem "Ave Maria" von Friedrich Burgmüller, dargeboten von Karolina Schießl. Mit einem langen und schwierigen Stück glänzte Laura Kindl mit "Arabesque Nr. 1" von Claude Debussy.

Schnelle Fingerfertigkeit

Theresa Süß strich auf ihrer Violine "Der März" von W. Krotkiewski, begleitet von Klara Bäumler am Klavier. Sanftere Töne schlug Sophia Guttenberger mit "Scarborough Fair" von an. Christian Frischholz verstand, das Stück "Der Kobold" von Edvard Grieg am Klavier poltern zu lassen und zeigte seine schnelle Fingerfertigkeit. Dorothea Kindl spielte eindrucksvoll ein Prelude in E von Frédéric Chopin. Ohne Noten präsentierte Laura Janner "Giorni dispari" von Ludovico Einaudi.

Sebastian Neubauer glänzte mit seinem selbst komponierten Titel "The Raising". "In einem persischen Markt" von Albert Ketèlbey hieß das Stück, dass die Brüder Ludwig und Johannes Kraus vierhändig bestens darboten. Aus dem Lied hörten die Besucher Prinzessin, Gaukler, Schlangenbeschwörer sowie den Ein- und Ausmarsch heraus.

Isabella Steiner sang "Sailing" von Rod Stewart, begleitet von Carolin Busch mit der Klarinette. Sehr ausdrucksvoll und mit Gefühl spielte Nadine Wild "Reverie" von Claude Debussy. Mit "Ein Abend auf dem Lande von Bartok" und "Fried Chicken" von Jürgen Moser glänzte Eva-Maria Walbert. Bestens spielte Marina Ketscher "I Giorni" von Ludovico Einaudi. Spielerisch und leicht über die Tasten glitt Ludwig Kraus zum rhythmischen "Marple Leaf Rag" von Scott Joplin. Den Abschluss machte vierhändig Nadine Wild mit ihrer Lehrerin Bäumler mit "Liebesfreud" von Fritz Kreisler.

Die Zuhörer belohnten die jungen Künstler mit viel Applaus.. Ziegler lud am Ende zum Volksmusikabend der Musikschule am Freitag, 24. April, um 19.30 Uhr in den Rathaussaal ein.
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