Enorme Wasserverluste

Lokales
Moosbach
26.02.2015
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Die Wasserversorgung bereitet den Moosbachern große Sorgen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Hermann Ach teilweise alarmierende Zahlen bekannt.

Nach der Statistik für 2014 betragen die Wasserverluste unter anderem aus Rohrbrüchen bei der Wasserversorgung Tröbes/Rückersrieth/Ragenwies 12 859 Kubikmeter, das sind 39,18 Prozent. Auch bei der Wasserversorgung Moosbach fehlten 24 269 Kubikmeter (15,21 Prozent). Bei der Wasserversorgung Etzgersrieth dagegen gab ein überhaupt keinen Wasserverlust. "Kein Wunder, denn diese Wasserversorgung ist noch ziemlich neu", sagte Bürgermeister Hermann Ach. Im akzeptablen Rahmen von nur vier Prozent Wasserverlust liegt auch die Wasserversorgung Gaisheim. "Gott sei Dank", meinten einige Gemeinderäte, denn dort steht die Wasserversorgung ohnehin nur auf wackeligen Beinen.

Sorgen bereiteten die Quellschüttungen. Im Dezember registrierte die Wasserversorgung Moosbach 148,3 Liter pro Minute (248,3 waren es im Januar 2014). Aus dem Tiefbrunnen Moosbach wurden im vergangenen Jahr 5025 Kubikmeter eingespeist. Mit 36 601 Kubikmetern wurde aber die genehmigte Jahresentnahme des Brunnens von 50 000 Kubikmeter noch deutlich unterschritten.

Die anderen Wasserversorgungsanlagen der Gemeinde erzielten im Dezember folgende Schüttungen: Gaisheim 15,4 Liter pro Minute (im Januar 2014 waren es 30,6 Liter), Tröbes/Rückersrieth/Ragenwies 71,3 Liter (103,3 Liter im Januar 2014), Etzgersrieth 109,0 Liter (130,2 Liter) und Ödpielmannsberg 69,8 Liter (75,9 Liter). Alle fünf Wasserversorgungsanlagen lieferten im Dezember 413,8 Liter pro Minute. Im Januar 2014 waren es noch 588,4 Liter.
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