Feier der Generationen

Lokales
Moosbach
17.12.2014
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Es gehört inzwischen zur Tradition, dass die Trautwein- Grund- und Mittelschule Senioren einen adventlichen Nachmittag in der Aula beschert. Rektor Josef Rauch freute sich über den guten Besuch von über 60 älteren Menschen.

Sein Gruß galt auch Pfarrer Josef Most und dem Ruhestands-Geistlichen Hermann Schötz, Bürgermeister Hermann Ach sowie dem Schulchor der tschechischen Partnerschule Belá nad Radbuzou (Weißensulz) mit Direktor Miroslav Nový und Lehrerin Alena Doleckova. Sie kommen schon seit mehreren Jahren. Da die Moosbacher Schule keinen Chor hat, springen sie gerne ein, wenn Senioren eine kleine Freude gemacht werden kann.

"Unsere Schule will den Kontakt zwischen Alt und Jung fördern", führte Rauch aus. Für die Zukunft sei es wichtig, dass sich die Generationen gut verstehen und Verständnis füreinander zeigten. Beide könnten voneinander lernen und sich ergänzen. Er wies auf die Computerkurse für Senioren hin. Die Schüler seien auch gerne bereit, ältere Menschen in die neue Handytechnik einzuweisen. Die Veeh-Harfen-Gruppe stimmte in die Feier ein. Mit Punsch und Plätzchen bewirteten die Schülerinnen der neunten Klasse die Leute. Pfarrer Most erinnerte an die Kinder, die alleine in Kriegsgebieten leben müssten, und an das Schicksal der Flüchtlinge. Die Gesellschaft müsse mehr Platz für Kinder schaffen. Bürgermeister Hermann Ach lobte die Verbindung zwischen Schule und älterer Generation. Er dankte den Großeltern, die die Betreuung der Enkel übernehmen.

"Die lustige Weihnacht" von James Krüss hieß das Gedicht, das Schüler der ersten Klasse unter Leitung ihrer Lehrerin Stefanie Ach vortrugen. Mit erfrischenden Stimmen sang die zweite Klasse unter Leitung von Lehrerin Roswitha Mühlhofer das Lied von den "Winterkindern", die auf den ersten Schnee warten. Ein Gedicht über ein "Weihnachtspäckchen" schloss sich an.

Dazwischen sang der Schulchor aus Belá tschechische Weihnachtslieder, begleitet von Lehrerin Alena Doleckova am Keyboard. Einen Sternentanz führte die dritte Klasse unter Lehrerin Franziska Wiesneth auf. Der kleine Stern leuchtet und sagt: "Ich hab dich gern." Dazu hatten sich die Buben und Mädchen in leuchtende und glitzernde Sterne verwandelt. Die vierte Klasse führte unter der Leitung von Lehrerin Maria Elberskirch den Nikolauskalender vor. Dabei zeigten die Schüler, was der Nikolaus während des ganzen Jahres so macht, bis er wieder im Dezember zum Einsatz kommt. Bereits im Oktober richtet er das Zaumzeug für das Rentier. Im November schaut er die Wunschzettel an. Die Mittagsbetreuung unter Leitung von Vanessa Rudloff und Sonja Prem erfreute mit einem Katzen-Tatzen-Tanz. Alle jungen Akteure wurden mit viel Beifall belohnt.
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