Gemeinde verkauft nach Auflösung der Mittelschule Mobiliar der Bildungseinrichtung
"Alles kommt weg"

Die Gemeinde als Schulaufwandsträger trennte sich von den Möbeln aus den Jahren 1972 und 1990, als in Moosbach noch über 300 Kinder die Bildungseinrichtung besuchten. Bild: gi
Lokales
Moosbach
26.08.2015
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"Auf diesen Tischen und Bänken wurde uns vor vielen Jahren das Rechnen und Schreiben beigebracht, jetzt wird die Schule aufgelöst und alles kommt weg", meinten einige Frauen und Männer - sie waren ehemalige Schüler der Volksschule Moosbach - voller Wehmut, als das Mobiliar verkauft wurde. Von den Möbeln trennte sich jetzt die Gemeinde, weil mit dem neuen Schuljahr durch Regierungsverordnung die Mittelschule aufgelöst wurde. Allerdings hatte der Gemeinderat wegen der geringen Schülerzahlen vorher einstimmig die Auflösung beantragt.

Die Kommune als Schulaufwandsträger trennte sich von den Möbeln aus den Jahren 1972 und 1990, als in Moosbach noch über 300 Kinder die Bildungseinrichtung besuchten. Auf dem Dachboden standen sogar noch alte Möbel aus den 50er Jahren. Die Tische waren mit alten Tintenfässern ausgestattet. Sie fanden reißenden Absatz. Auch Bücher waren sehr begehrt, die Mittelschulen Vohenstrauß und Pleystein waren daran interessiert.

Wegen des bevorstehenden neuen Lehrplans war deren Wert aber nicht mehr so groß. Die Einnahmen waren deshalb mehr als bescheiden, mussten Kämmerer Thomas Bodensteiner und Hausmeister Wolfgang Piehler nach Abschluss der Verkaufsaktion leider feststellen. In der Aula waren die Möbel für die Verkaufsaktion aufgestellt.
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