Liebl-Marterl nicht vergessen

Martin Bauer (links) und Matthias Enslein von der Firma Rappl Stein aus Moosbach setzten das restaurierte Marterl bei Etzgersrieth, das am Samstag, 6. Juni, um 15 Uhr den kirchlichen Segen erhält. Bild: gi
Lokales
Moosbach
03.06.2015
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Auf dem Weg von Etzgersrieth nach Böhmischbruck steht seit vielen Jahren ein Marterl. Die Inschrift war bis vor Kurzem fast nicht mehr lesbar. Dies hat sich nun geändert.

Errichtet wurde das Marterl 1896 zur Erinnerung an den Unglücksfall von Michael Liebl von dessen Ehefrau A. Liebl. Albert Reitinger wusste, dass dieses Kreuz ursprünglich am Kirchsteig nach Böhmischbruck stand und während der Flurbereinigung versetzt wurde.

Xaver Kölbl und Fritz Steinhilber machten den OWV darauf aufmerksam, dass das Flurdenkmal einer Restaurierung bedarf. Vorsitzender Peter Franz nahm sich im Spätherbst der Sache an und ließ von der Firma Stein Rappl die Kosten ermitteln.

Schließlich fand Franz Geldgeber: Frauenbund und Kirchenverwaltung Etzgersrieth sowie die Familie Steinhilber. Den größten Teil der Kosten übernahm der OWV. Seniorchef Rainer Rappl ließ einen Teil der Kosten nach. So stand einer Restaurierung nichts mehr im Wege. Das Marterl wurde im Spätherbst abgebaut.

Gebrochenes Kreuz

Vor wenigen Wochen begannen die Arbeiten. Die Firma Rappl löste das Kreuz aus dem Stein und musste die Schrift auf dem Stein vollkommen neu setzen. Edi Hierold schweißte das gebrochene, gusseiserne Kreuz. Karl Bock übernahm das mehrmalige Streichen des Kreuzes und des Dachs. Das Malergeschäft Karl Beugler spendierte dazu die Spezialfarben. Nachdem der Korpus von der Firma Rappl vergoldet und das Kreuz wieder in den Stein eingesetzt worden war, war das Werk vollendet.
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