Markt Moosbach geht ein Licht auf: Austausch von "Stromfressern" geplant
Billiger und umweltfreundlicher

Markus Windisch, Bürgermeister Hermann Ach und Gerhard Schmerber (von links) präsentierten die neue LED- 3-fach-Leuchte, die bereits an den Ortseingängen von Eslarn und Gröbenstädt (Bildhintergrund) aufgestellt wurde. Bild: gi
Lokales
Moosbach
23.02.2015
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Monat für Monat kostet dem Markt Moosbach die Straßenbeleuchtung rund 13 000 Euro. Schuld daran sind vor allem die alten Quecksilberdampflampen (HQL), die jede Menge Strom fressen. Sie sind aber durch die EU ab 2015 verboten und müssen schrittweise durch verbrauchsärmere Leuchtmittel ersetzt werden.

Zur Besprechung über das weitere Vorgehen traf sich Bürgermeister Hermann Ach mit den Vertretern des Bayernwerkes Markus Windisch und Gerhard Schmerber an der Kreuzung Gröbenstädter Straße/Ecke Hauptstraße/Burgtreswitzer Straße. Markus Windisch schlug dem Markt nach und nach eine Auswechslung der insgesamt 571 vorhandenen Leuchten in der Gesamtgemeinde Moosbach vor. Die Auswechslung sollte im Rahmen der turnusmäßigen Reinigungsarbeiten erfolgen. Dann wäre der Spareffekt besonders hoch.

Davon sind in nächster Zeit 174 HQL-Lampen betroffen, die durch TC-TEL-Leuchten ersetzt werden sollten. Die Auswechslung der zwei großen HQL-Leuchten an den Ortseingängen aus Richtung Eslarn und Gröbenstädt kommend durch neue 3-fach Leuchten ist bereits abgeschlossen. Die beiden Kreuzungen sind nun mit heller LED-Technik optimal ausgeleuchtet.

Durch die gesamten Umrüstungen, so rechnete Bayernwerk-Vertreter Windisch vor, können die Betriebskosten für den Markt um rund 27 Prozent gesenkt werden. Immerhin liegt der Stromverbrauch für die gesamten TC-TEL-Leuchten nur mehr bei 26 496 kWh/pro Jahr gegenüber bisher 65 504 kWh/pro Jahr für die alten HQL-Leuchten. Die Amortisationsdauer der Kosten für Umstellung auf die neuen TC-TEL-Leuchten liegt nach den Berechnungen der Beteiligten bei nur 2 Jahren und 3 Monaten.

Und auf einen weiteren und nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt wies Windisch den Bürgermeister hin: Die neuen Leuchtmittel führen zu einer CO2-Einsparung von immerhin 23 Tonnen pro Jahr im Bereich der Marktgemeinde.
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