Markttreiben und Weltrekord

In der Sitzung bildeten die Moosbacher die wichtigsten Ausschüsse für das Heimatfest 2017. Auch einige junge Bürger waren anwesend. Bild: gi
Lokales
Moosbach
28.02.2015
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29 Monate dauert es noch, bis das Heimatfest in Moosbach startet. Ein möglicher Weltrekordversuch braucht eben seine Vorbereitungszeit.

Der Markt feiert vom 28. Juli bis 7. August 2017 sein sechstes Heimatfest. Bei der Festausschusssitzung im Rathaus war zu erkennen, dass die Vorbereitungen langsam in Schwung kommen. Alle fünf bisherigen Heimatfeste (1968, 1977, 1987, 1997 und 2007) waren Riesenerfolge. Die Verantwortlichen wollen dem nicht nachstehen und planen auch für 2017 ein Fest der Superlative.

Jeder Bürger gefragt

Bürgermeister Hermann Ach freute sich über den guten Besuch. Positiv fiel die Anwesenheit vieler junger Bürger auf. Der Rathauschef bat, dass sich alle Bewohner einbringen. Nur so könne die Veranstaltung ein Erfolg werden. Alle Ortschaften müssen eingebunden werden. "Wir müssen deshalb ein Signal für die Bürger draußen geben." Ach brachte die Möglichkeit eines Festjahrs in die Runde, da die geplanten Festtage vom 28. Juli bis 7. August möglicherweise nicht ausreichten.

Absolute Renner bei den letzten beiden Heimatfesten war das historische Markttreiben. Auch 2017 soll es diesen Besuchermagneten geben. Es stellte sich aber die Frage, ob man mit "weniger Historischem" auskommen könne. Schließlich wurden auch noch Fragen wie die Ortsverschönerung, die Abhaltung eines Gartenmarktes im Kurpark und/oder eines Tages der offenen Gartentür angesprochen.

Gemeinderat Josef Hierold verwies auf die tollen Veranstaltungen 2007 rund um das Schloss Burgtreswitz: "Auf so was sollten wir nicht verzichten." Er forderte auch die Einbindung der Gemeindeteile ins Festjahr. Bernhard Rom gab bekannt, dass die Domspatzen zum Abschluss des Festjahres in Moosbach ein Gastspiel geben werden.

Gemeinderat Josef Schafbauer empfahl mit der Patenkompanie in Oberviechtach Kontakt aufzunehmen, um deren Mitarbeit abzuklären. In der regen Diskussion schlugen die Teilnehmer einen Frauenabend im Zelt und einen Weltrekordversuch mit Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde vor. Die Bürger wollen daher nach einen Thema Ausschau halten.

Um genau zu planen, stellten die Teilnehmer Unterausschüsse auf. Diese berichten künftig dem monatlich tagenden Hauptausschuss. Der Programmgremium kümmert sich um den Festablauf und die Verpflichtung von Musikkapellen. Die Gruppe Festplatz ist für den Festzeltbetrieb zuständig. Zudem gibt es einen Festzug-Ausschuss. Das Werbe-Gremium sorgt für die optimale Reklame. Und eine Gruppe übernimmt die Betreuung der Festdamen und Festburschen. Schließlich wurden noch Ausschüsse für Verlosungen, Festzeichen und die Festschrift gegründet.
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