Moosbacher Ortsteile und Gewerbegebiet werden erschlossen - Neue Nutzung des Grundschulgebäudes ...
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Lokales
Moosbach
18.07.2015
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In der Marktratssitzung erhielt die Telekom Deutschland den Auftrag für den Breitbandausbau in den Erschließungsgebieten Hammermühle, Gebhardsreuth, Saubersrieth und Ragenwies mit einem Deckungsbeitrag von 889 299 Euro. Der Eigenanteil für den Markt liegt nach Abzug der Förderung voraussichtlich bei 89 000 Euro.

Bis zu 100 Megabits

Hammermühle mit seinem Gewerbegebiet und Ragenwies können mit 100 Megabits, Gebhardsreuth, Grub, Heumaden sowie Saubersrieth mit 30 Megabits rechnen. Allerdings bedarf der Auftrag noch der Zustimmung des Breitbandzentrums. Nichts einzuwenden hatten die Gemeinderäte gegen den Bauantrag von Christian Grötsch aus Moosbach auf Erneuerung der Dachkonstruktion und Anheben des Kniestocks mit Errichtung von Dachgauben. Die künstlerische Gestaltung der Kapelle in Gebhardsreuth vergab das Gremium an den Neustädter Künstler Max Fischer für 16 264 Euro. Der Auftrag umfasst die Gestaltung von vier Kapellenfenstern und des Altarbilds. Die Investition wird durch Spenden refinanziert.

Einverstanden waren die Gemeinderäte mit einem Grundsatzbeschluss zur Umnutzung des Grundschulgebäudes. Nach dem Abzug der Mittelschule zieht die Bildungseinrichtung in den Mittelschultrakt um. Bürgermeister Hermann Ach brachte eine künftige Nutzung in Richtung Senioren ins Gespräch. Auf Verträglichkeit mit der benachbarten Grundschule werde geachtet. Es gebe bereits Interessenten. Der Investitionsrahmen liege bei etwa einer Million Euro.

Wegen Umbauarbeiten im Kurpark "Gruberbach" stellte Ach eine Bürgerbeteiligung am Freitag, 24. Juli, in Aussicht. Dabei wird es auch um die Umgestaltung des Kiosks und des Musikpavillons gehen. Das Hirschgehege im Kurpark wird vom Pächter instandgesetzt. Das Landratsamt Neustadt plant die Aufhebung des Wasserschutzgebiets für die Wasserversorgung Saubersrieth, weil der Ort seit 2013 von Moosbach aus versorgt wird.

Der Rathauschef schlug vor, erst die Entscheidung über die Wasserrechte für den Tiefbrunnen abzuwarten. Fritz Steinhilber plädierte sogar dafür, das Wasserrecht Saubersrieth auch im Falle eines positiven Ausgangs des Verfahrens für den Tiefbrunnen auf keinem Fall aufzugeben. Das Landratsamt soll das Verfahren bis dahin zurückzustellen.

Studie liegt vor

Ach gab bekannt, dass das Ingenieurbüro Zwick aus Weiden die Studie für die Wasserversorgung Gaisheim vorgelegt hat. Diese beinhalte sechs Varianten mit Kosten von 245 000 bis 670 000 Euro zur Sicherung der Wasserversorgung in diesem Gemeindeteil. In einer Dorfversammlung am Dienstag, 4. August, um 20 Uhr in Gaisheim soll die Studie mit den Bürgern beraten werden. Auch über neue Wassergewinnungsmöglichkeiten für Tröbes habe sich das Ingenieurbüro einige Gedanken gemacht.
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