Schlechtes Honigjahr

Der Imkerverein Moosbach ehrte Mitglieder für 10 und 25 Jahre Treue. Dazu gratulierten Bürgermeister Hermann Ach und Vorsitzender Matthias Schönberger (von rechts). Bild: gi
Lokales
Moosbach
13.04.2015
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Die Biene ist ein wichtiges Nutztier für die Natur und den Menschen. Sie ist nicht nur als Honiglieferant sehr nützlich, sondern entscheidend für Pflanzenvielfalt.

Trotz allem war 2014 ein eher schlechtes Honigjahr, sagte Vorsitzender Matthias Schönberger in der Jahreshauptversammlung des Imkervereins im Gasthof Forster. Als Fazit bleibe, dass der viel zu milde Winter mit der früh beginnenden Brutphase der Bienen und die verhängnisvolle Vermehrung der Varroamilbe über die lange Brutphase in den Völkern im Winter die hohen Völkerverluste brachte. Der milde Frühling mit dem frühen Blühbeginn der Trachtpflanzen und die frühe Schwarmlust der Völker kamen noch dazu.

Mehr Jahresbeitrag

Vorsitzender Schönberger informierte über die Imkerversicherung. Der 30 Jahre alte Vertrag soll abgelöst und durch einen neuen ersetzt werden. Die Summen für die Entschädigung seien nicht mehr zeitgemäß. Der neue Vertrag werde um rund fünf Euro im Jahr teurer. So soll auch der Jahresbeitrag im Ortsverein wegen des neuen Kontrakts auf 21 Euro angehoben werden.

Für den verstorbenen Gerhard Bodensteiner hatte zweiter Kassier Max Voit die Kassengeschäfte übernommen. Er informierte über die Finanzen. Zum neuen Kassier wählten die Mitglieder Max Voit, Stellvertreterin ist Kerstin Bodensteiner.

Bürgermeister Hermann Ach freute sich über engagierte junge Leute im Imkerverein und dass auch neue Mitglieder gewonnen werden konnten. "Das Imkern ist interessant." Leider ist dies bei der Bevölkerung weniger publik, wenn ins Honigglas gegriffen wird. Was für Arbeit daran hängt, wird nicht geschätzt, darum ist Öffentlichkeitsarbeit wichtig. Auch die Kinder sollen dafür interessiert werden. Bei dem geplanten Generationenpark im Kurpark sollen speziell Blütenflächen für Bienen mit eingebracht werden, führte der Gemeindechef aus. Weiter laufen Diskussionen mit dem Amt für ländliche Entwicklung um kleine Flächen der Gemeinde für die Bienenzucht aufzuwerten.
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