Schneller ins Netz

Bürgermeister Hermann Ach (links) und Christoph Bernik von der Telekom bei der Unterzeichnung des Vertrages für den Breitbandausbau. Bild: gi
Lokales
Moosbach
30.11.2015
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Die Entscheidung ist gefallen: Die Telekom hat den Zuschlag für den Ausbau des Internets für (fast) alle Orte in der Marktgemeinde Moosbach erhalten.

Rund 500 Haushalte bekommen Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Damit können die Kunden nicht nur ruckzuck ins Internet gehen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen.

"Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir unseren Bürgern und Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen", sagte Bürgermeister Hermann Ach bei der Unterzeichnung des Vertrages im Rathaus Moosbach. Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbstständige sei eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für die Immobilie. Ach hielt Breitband für einen wichtigen Standortfaktor.

"Wir danken dem Markt Moosbach für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen", sagte der Verantwortliche für den Breitbandausbau in der Region, Christoph Bernik. "Wir wissen, wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist. Deshalb wollen wir so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung stellen. Wir versorgen die Bürger mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen das Erschließungsgebiet zukunftssicher", versicherte Bernik.

Die Telekom steige nun nach dem Vertragsabschluss in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig soll eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt werden. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolge der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel, so Bernik, vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse zwölf Monate.

Immerhin wachse das Telekom-Netz jede Stunde um eineinhalb Kilometer. Die Orte Moosbach und Burgtreswitz sind von dem Bauvorhaben nicht betroffen und deshalb nicht Bestandteil des Vertrages, weil sie bereits jetzt schon über die Möglichkeit eines 100 Megabit-Anschlusses verfügen.
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