Standort gestärkt

Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und der Geistlichkeit waren bei der Einweihung des neuen Raiffeisen-Warenmarkts Moosbach zugegen. Architekt Hans Kleierl (Fünfter von rechts) überreichte an Betriebsstellenleiter Rainer Gebert (Dritter von rechts) symbolisch den Schlüssel für den neuen Markt. Bild: gi
Lokales
Moosbach
21.10.2014
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Von einem glücklichen Tag für Moosbach sprach Bürgermeister Hermann Ach bei der Einweihung des neuen Raiffeisen-Markts. Er dient der Nahversorgung - und ist deshalb so wichtig.

Nach monatelanger Bauzeit entstand ein neuer Raiffeisen-Nahversorgermarkt mit gut 300 Quadratmetern Fläche und barrierefreiem Zugang. Direktor Werner Bäumler empfing zahlreiche Gäste, an der Spitze Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Hermann Ach, den Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch, die Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer, Regionaldirektor Franz Penker vom Genossenschaftsverband Bayern, Markt- und Kreisräte, die Grundstücksnachbarn sowie seine Vorstandskollegen Karl Völkl und Robert Stahl.

Neue Ära beginnt

Bäumler sprach von einer neuen Ära des Warengeschäfts in Moosbach. Er bezeichnete die Sanierung des im Jahre 1959 erbauten Lagerhauses als großen Schritt vorwärts und dankte dafür Vorstand und Aufsichtsrat, aber auch dem Architekten und allen, die das Projekt begleiteten. Er wünschte sich, dass die Bevölkerung dem Raiffeisen-Markt weiterhin die Treue hält und viele neue Kunden gewonnen werden können.

Warenleiter Rudolf Schieder freute sich über das gelungene Bauwerk. Die Kompetenz im Baustoffsortiment wurde erheblich ausgebaut. Raiffeisen präsentiere sich im völlig neuen Outfit und wolle die Bevölkerung zum ortsnahen Einkauf verleiten. Vor allem wies er auf die Stärkung der Sparte "Agrar" hin. Schieder blickte auf den sehr schnellen Planungs- und Bauverlauf zurück.

Als Ziel der Investition nannte er die Stärkung des Standorts Moosbach in allen Bereichen. Einer zunächst geplanten kleinen Lösung habe man schließlich den großen Wurf vorgezogen. "So entstand ein schöner Nahversorgungsmarkt mit hellem, freundlichem Schalter- und Verkaufsraum und einer stark ausgeweiteten Produktpalette."

Geistlicher Rat Josef Most, Moosbach, und Pfarrer Peter Peischl, Vohenstrauß, nahmen, die Segnung vor. Beide würdigten die enormen Investitionen von Raiffeisen und die Bemühungen für eine Verbesserung der Nahversorgung im ländlichen Raum.

Architekt Hans Kleierl, Vohenstrauß dankte für den Planungsauftrag und das Vertrauen. Bei der Auswahl der Baufirmen wurde Wert auf Regionalität gelegt. Bei der Planung flossen Dinge wie barrierefrei, Verbesserung der Arbeitsplätze, Präsentation der Waren, Steigerung der Effizienz, Belange des Brandschutzes, oder Verbesserung der Energiebilanz in die Überlegungen ein. Ein eigens gebildeter Arbeitskreis erzielte optimale Ergebnisse. Kleierl überreichte Betriebsstellenleiter Rainer Gebert symbolisch die Schlüssel für den neuen Raiffeisen-Markt.

Bürgermeister Hermann Ach sprach von einem glücklichen Tag für Moosbach. Bevölkerung und Landwirtschaft profitierten davon. Auch die Arbeitsplätze würden sicherer und attraktiver.

Noch attraktiver

Landrat Andreas Meier gratulierte im Namen des Landkreises und der beiden Abgeordneten Dettenhöfer und Grötsch. Die Investitionen trügen zu einer noch attraktiveren Nahversorgung im östlichen Landkreis bei. Er wünschte der Raiffeisenbank geschäftlichen Erfolg.

Gebert sagte in seinem Schlusswort: "Als Betriebsstellenleiter, der zufällig das gleiche Geburtsjahr wie das RE-Gebäude, nämlich 1959, trägt, ist es mir ein ehrenvolles Anliegen, heute Danke zu sagen." Er nannte in diesem Zusammenhang auch seine Arbeitskollegen und die Grundstücksnachbar, die während der Bauzeit "allerhand mitmachten".
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