Tief verwurzelte Freundschaft

Die Freunde aus Cunersdorf und Moosbach feierten den 25. Jahrestag der Wiedervereinigung und unterzeichneten eine Freundschaftsurkunde durch Ortsvorsitzenden Volker Krämer (links) und Bürgermeister Hermann Ach. Bild: gi
Lokales
Moosbach
08.10.2015
1
0

Vor 25 Jahren begründeten die beiden Bürgermeister Alfred Brand (Cunersdorf/Stadt Annaberg) und Hans Roßmann (Moosbach) eine Partnerschaft. Sie pflanzten als Symbol der Freundschaft eine Eiche auf dem Dorfplatz in dem sächsischen Ort. Nicht nur der Baum ist seitdem kräftig gewachsen.

Zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit feierten die beiden Ort ihre Zusammenarbeit. Dazu machte sich eine Delegation aus Moosbach, angeführt von Bürgermeister Hermann Ach und Altbürgermeister Hans Roßmann, nach Cunersdorf auf. Dabei war auch die Feuerwehr mit Vorsitzenden Josef Hierold.

Altbürgermeister dabei

Nach der Ankunft kehrten die Oberpfälzer im Berghotel auf dem Pöhlberg über der Stadt Annaberg ein. Danach fand ein Sektempfang mit Mitgliedern des Ortschaftsrates Cunersdorf statt. Ortsvorsitzender Volker Krämer begrüßte auch seine Vorgängerin Christine Brawanski, den Altbürgermeister Brand mit Gattin Ruth und die Feuerwehr Cunersdorf. Krämer sprach in kurzen Worten die Entstehung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Kommunen an. "Wir wünschten uns ein Fortbestehen auch für die nächsten 25 Jahre."

Anschließend unterzeichneten Krämer und Ach eine Freundschaftsurkunde und tauschten Geschenke aus. Beim Kaffeetrinken erläuterte Brand merklich gerührt die Entstehung der Freundschaftsbeziehungen. Er erinnerte an die damalige Hilfe des Moosbacher Geschäftsleiters Peter Garreiss beim Aufbau der Verwaltung im Rathaus Cunersdorf.

Danach wurde das inzwischen umfunktionierte Schulhaus besichtigt, in dem nun Räume für den Schnitzerverein sowie die Modellbahnfreunde untergebracht sind. Im Anschluss erfolgten ein Rundgang durch das Neubaugebiet und die Besichtigung des vor einem Vierteljahrhundert gepflanzten "Baums der Hoffnung". Schließlich besuchten die Gäste noch ein Konzert des Posaunenchors in der Kirche. Der Abend klang in geselliger Runde aus, bei der die Freunde Sachsen die Oberpfälzer mit Grillspezialitäten und verschiedenen Getränken verwöhnten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.