Tiere und Räuber im Kurpark

Eltern und Großeltern kamen mit den Kindern zum Märchentheater "Die Bremer Stadtmusikanten" in den Kurpark. Die Theaterfreunde freuten sich über die große Resonanz. Bild: gi
Lokales
Moosbach
25.08.2015
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Über 150 kleine und große Besucher waren zu der Aufführung des Märchentheaters "Die Bremer Stadtmusikanten" in den Kurpark Gruberbach gekommen. Die Moosbacher Theaterfreunde hatten dazu eingeladen.

Wer kennt es nicht das Volksmärchen von den Brüdern Grimm. Es erzählt von vier schlecht behandelten Tieren: den Esel, Hund, Katze und Hahn, die ihren Besitzern infolge ihres Alters nicht mehr nützlich sind und daher weg sollen. Die Tiere laufen davon und treffen sich zufällig. Alle folgen dem Esel, der vorschlägt in Bremen Stadtmusikant zu werden. Da sie die Stadt nicht an einem Tag erreichen, müssen sie im Wald übernachten. Sie entdecken dort ein Räuberhaus, erschrecken die Räuber, vertreiben sie mit lautem Gesang.

Flucht in den Wald

Der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute, und der Hahn krähte. Dann stürzten sie durch das Fenster in die Stube hinein. Die Räuber flohen in größter Furcht in den Wald hinaus. Den Bremer Stadtmusikanten gefällt das Haus so gut, dass sie nicht wieder weg wollen. Die kleinen Zuschauer fieberten mit den Spielern mit.

Helmut Meindl, Vorsitzender der Moosbacher Theaterfreunde, stellte am Schluss die Spieler vor, die großen Applaus erhielten. Es wirkten mit: Natalie Sauer (Esel), Samira Sauer (Hund), Hanna Stefinger (Katze), Luzia Stefinger (Hahn). Die Räuber spielten Hannah Kellermann (Räuber Heinrich), Veronika Kellermann (Räuber Erwin) und Simon Kölbl (Räuberhauptmann).

Die weiteren Räuber waren Anna Ulschmid, Franz Ulschmid, Katharina Stefinger und Liana Sauer. Sofie Hierold spielte die Müllerin, Josefa Ulschmid die Bäuerin, Beate Kleber die Köchin und Tim Reisnecker den Jäger. Die jungen Spieler erhielten viel Beifall.

Sabrina Meindl hatte das Stück ausgesucht und auf die Rollen für die mitspielenden Kinder umgeschrieben sowie die umfangreichen Vorbereitungen getroffen. Außerdem hatte sie 14 Tage mit den Kindern geprobt.

Als Souffleuse fungierten Anita Sachs und Christine Meindl. Das Schminken lag in den Händen von Martina Landgraf-Baier mit ihren Mädels. Die Mitglieder des Theatervereins bewirteten die jungen Zuschauer kostenlos mit Muffins, Gebäck und Getränken.

Freiwillige Spende

Der Eintritt war frei. Wer wollte, konnte einen kleinen Obolus in den Hut werfen, für ein Eis, als Gage für die jungen Künstler.
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