Trauer um Monika Forster

Die beliebte und geschätzte Gastwirtin Monika Forster verstarb überraschend kurz vor ihrem 78. Geburtstages. Bild: gi
Lokales
Moosbach
02.03.2015
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Eine große Trauergemeinde gab am Freitag Monika Forster, geborene Nirschl, das letzte Geleit. Die beliebte Gastwirtin war überraschend kurz vor ihrem 78. Geburtstag am 23. Februar verstorben.

Das Requiem gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Hubert Reimer mit. An der Orgel saß Hans Karl. Enkel Alexander aus Viersen spielte auf der Violine für seine Oma das "Ave Maria", begleitet von Karl an der Orgel. Die Veeh-Harfen-Gruppe des Frauenbundes unter Leitung von Petra Zielbauer spielte. Dazu sang Wilma Wallner "Gott wird dich tragen". Den Trauergottesdienst hielt Pfarrer Josef Most in Konzelebration mit einem Geistlichen aus Viersen, wo Tochter Monika in der Pfarrei als Verwaltungschefin tätig ist.

Pfarrer Most blickte auf das arbeitsreiche Leben der Verstorbenen zurück. Sie wurde am 9. März 1937 in Mitterlangau geboren. Als sie in Moosbach als Hauswirtschafterin beschäftigt war, lernte sie ihren Mann Heinrich Forster kennen, mit dem sie am 17. Januar 1961 in der Pfarrkirche Moosbach den Bund der Ehe schloss.

Beliebte Wirtin

Daraus gingen sechs Kinder hervor, wobei das erste Kind Maria mit sechs Jahren tödlich verunglückte. So trauern heute um sie ihr Ehemann Heinrich mit den fünf Kindern Monika, Eduard, Johann, Thomas und Heinrich. Auch neun Enkel werden ihre Oma vermissen. Monika Forster war Ehefrau und Mutter, Geschäftsfrau in der Metzgerei und Gastwirtin. Ihren Ehemann unterstützte sie in der Landwirtschaft. Sie war eine geschätzte Bürgerin der Gemeinde Moosbach und ein sehr treues und förderndes Mitglied der Pfarrgemeinde. Als Ehefrau war sie ihrem Mann Heinrich 54 Jahre in Freude und Leid verbunden.

Geistlicher Rat Most betonte, dass sie als Mutter ihre Kinder mit großer Sorge und Liebe erzogen und ihnen den Glauben an Gott ins Herz eingepflanzt hat. Most erinnerte in seiner Predigt auch daran, wie die Verstorbene für ihre Schwägerin Maria sorgte, als diese die monatliche Krankenkommunion bekam.

Voll und ganz ging sie in ihrer Gastwirtschaft auf. Hinzu kam die Betreuung der vielen Fremdenzimmer. Auch die Pfarrgemeinde, so Pfarrer Most, hatte ihr Gastrecht bei vielen Festen und Versammlungen. "Hier sei ihr an dieser Stelle besonders gedankt für ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft, mit der sie unsere Feste wie selbstverständlich unterstützte", erinnerte sich Most. Bei aller Arbeit hatte sie aber auch immer noch Zeit für Gott genommen. Der Seelsorger tröstete die Hinterbliebenen. Am Schluss waren ihre Kräfte doch aufgebraucht und eine Herzkrankheit machte ihr zu schaffen.

Den Trauerzug zum Friedhof führte die Blaskapelle an. Der Frauenbund mit Vorsitzender Monika Schnupfhagn nahm Abschied von einem treuen Mitglied, das seit dem Gründungsjahr 1971 dem Verein angehörte. Gerne erinnern sich die Mitglieder an die schönen Veranstaltungen in ihrem Gasthof. 2011 wurde Forster mit der goldenen Nadel ausgezeichnet. Mit einem Gebet verabschiedeten sich die Frauen.

Vereine danken

Auch die Feuerwehr Moosbach trauerte um ihre Vereinswirtin und war mit Fahne ausgerückt. Sie trugen sie zur letzten Ruhestätte. Ehrenkommandant Heinz Heuwind dankte ihr im Namen der Wehr für die stets gute Bewirtung. "Wir bitten um gute Aufnahme unserer Monika im Himmel", erflehte Heuwind und legte einen Kranz nieder. Die SpVgg gedachte mit einer Blumenschale.
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